Influencer sollen jetzt mehr Rechte bekommen

Werbebotschafter im Internet sollen mehr Rechtssicherheit bekommen, wie die deutsche Bundesregierung am Mittwoch bekanntgab.
Mehr Rechtssicherheit für Influencer - das will die deutsche Bundesregierung mit geplanten neuen Regeln umsetzen. Die betroffenen Werbebotschafter veröffentlichen in sozialen Netzwerken Videos und Fotos, häufig auch aus kommerziellem Interesse.

Immer wieder wird dabei diskutiert, ob sie dabei die Grenzen zur Werbung überschreiten - so auch im Prozess gegen die deutsche Influencerin Cathy Hummels. Ihr wurde unerlaubte Werbung vorgeworfen, der Verband Sozialer Wettbewerb mahnte sie ab. Letztlich gewann sie den Prozess, da in den Augen der Vorsitzenden Richterin ersichtlich sei, dass Hummels kommerzielle Interessen verfolge.

Deutsches Justizministerium leitet Maßnahmen ein



Das deutsche Justizministerium reagiert nun dezidiert auf den Fall Hummels und will nun mit neuen Regeln den Influencern mehr Rechtssicherheit zusprechen. Die Frage, wann eine Veröffentlichung durch einen Influencer als Werbung zu kennzeichnen ist, soll mithilfe eines neuen Gesetzes eindeutiger als bisher beantwortet werden, das sagt der Staatssekretär Gerd Billen am Dienstag gegenüber dem deutschen Sender ZDF.

CommentCreated with Sketch.3 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. "Dass Beiträge, die bezahlt werden, als Werbung gekennzeichnet werden müssen, ist eine Selbstverständlichkeit und muss auch in Zukunft erfolgen", so Billen. "Aber wenn Dinge gepostet werden, für die es keine Gegenleistung gibt, können wir Rechtssicherheit schaffen, indem nicht alles und jedes schon aus Angst vor einer Abmahnung als Werbung gekennzeichnet wird."

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(rfr)

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