Deutschland: Hackerangriff auf Telekom und Regierung

Bild: Reuters

Fast eine Million Kunden der Deutschen Telekom waren am Sonntag und Montag von Netzausfällen betroffen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik glaubt, dass eine Hackerattacke der Grund für die Probleme ist. Es dürfte sich um einen weltweiten Angriff handeln.

900.000 Kunden der Deutschen Telekom konnten aufgrund von Anschlussproblemen Internet, Telefonie und Fernsehen nur eingeschränkt nutzen, bei manchen Betroffenen fielen die Services komplett aus. Im Laufe des Montags gingen die Störungen weitgehend zurück.

Das Unternehmen stellte den Betroffenen Gratis-Tagespässe für mobiles Internet zur Verfügung. Der Konzern schlug außerdem vor, den Netzstecker des Routers zu ziehen und diesen 30 Sekunden lang nicht einzuschalten. Dadurch wird automatisch ein Sofware Update durchgeführt.

Weltweiter Hackerangriff

Die Telekom schloss nicht aus, dass die Probleme mit den Routern in Verbindung mit einem Hackerangriff stehen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik wird deutlicher, die Experten vermuten einen gezielten Hackerangriff.

Man ordne den Ausfall "einem weltweiten Angriff auf ausgewählte Fernverwaltungsports von DSL-Routern zu", hieß es aus dem Bundesamt. Ziel sei gewesen, die Geräte mit Schadsoftware zu infizieren.

Regierungsnetz wehrte Attacke ab

Es wurden auch Angriffe im deutschen Regierungsnetz registriert, diese blieben jedoch aufgrund von Schutzmaßnahmen folgenlos.

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