Deutschland holt ersten Ebola-Infizierten ins Land

Bild: Georg Wendt (dpa)

Nachdem bereits in den USA ein Ebola-Infizierter behandelt wurde ist es nun auch bei unserem Nachbarland Deutschland so weit. Ein Flugzeug mit einem Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation(WHO), der sich in Sierra Leone mit der Seuche infiziert hat, landete am Mittwoch in Hamburg. In Nigeria musste indes der Schulstart verschoben werden.

so weit. Ein Flugzeug mit einem Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation(WHO), der sich in Sierra Leone mit der Seuche infiziert hat, landete am Mittwoch in Hamburg. In Nigeria musste indes der Schulstart verschoben werden.

Der Epidemiologe aus dem Senegal soll auf der Isolierstation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) betreut werden. Das Flugzeug wurde von einem Infektionsrettungswagen der Hamburger Feuerwehr erwartet, der speziell für hochinfektiöse Patienten ausgelegt ist. Mit einem Konvoi mehrerer Feuerwehrfahrzeuge und unter Polizeischutz sollte der Wissenschafter zum UKE geleitet werden.

Die Behandlung des Amerikaners hatte Wirkung gezeigt, Nigeria verschiebt Schulstart

Der Unterricht werde statt Mitte September erst Mitte Oktober wieder aufgenommen, erklärte Bildungsminister Ibrahim Shekarau am Dienstag. "Alle öffentlichen und privaten Schulen bleiben bis zum 13. Oktober geschlossen."

In der gewonnenen Zeit sollten "Vorsichtsmaßnahmen" ergriffen werden, um die Schüler vor Ebola zu schützen. Eigentlich hätte die Schule landesweit am 15. September wieder beginnen sollen.

 

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