Deutschlands Bundeskanzlerin Andrea Merkel schob dem Fan-Comeback einen Riegel vor. Bis Jahresende dürfen keine Großveranstaltungen abgehalten werden.
Für den Fußball soll eine spezielle Arbeitsgruppe bis 31. Oktober einen Vorschlag erarbeiten. So könnte es ab 7. November doch noch zu einem Comeback 2020 kommen - ausgerechnet dann steigt der Kracher zwischen Dortmund und Bayern München.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erklärt: "Es gibt eine Perspektive, aber nicht so, dass die Stadien alle voll werden. Durch die Arbeitsgruppe könnten kleine, schrittweise Möglichkeiten vereinbart werden, und zwar noch vor Weihnachten."
Droht in der heimischen Liga ein ähnliches Szenario? Bundeskanzler Sebastian Kurz nahm am Freitag zur Lage der Nation Stellung. Es ist gut möglich, dass es wieder neue Einschränkungen - auch im Bezug auf Sportveranstaltungen - geben wird. Akut gibt es keine neuen Corona-Regeln, Kurz mahnt aber: "Wir werden ständig in einem Fluss sein und von Fall zu Fall schauen, wo wir Anpassungen treffen müssen."
Aktuell ist die Lage noch unverändert. In der ersten Cup-Runde am Wochenende sind bis zu 1250 Besucher zugelassen, ab September dürfen bis zu 10.000 Fans in die Stadien.