Fussball

DFB hat Wunschkandidat – sogar Bayern helfen mit

Nach der Trennung von Hansi Flick befindet sich Deutschlands Fußballverband auf der Suche nach einem Nachfolger. Nun wollen die Bayern mithelfen. 
Sport Heute
12.09.2023, 10:46
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Das 1:4-Debakel des deutschen Teams am Samstag gegen Japan war zu viel. Neun Monate vor der Europameisterschaft im eigenen Land zog der DFB die Reißleine, trennte sich von Flick, nachdem vier der letzten fünf Partien verloren wurden, die Mannschaft teilweise desolat auftrat. 

Seither läuft die Suche nach einem Nachfolger. Am Dienstag wird noch Sportdirektor Rudi Völler interimistisch im Test-Kracher gegen Frankreich auf der Betreuerbank sitzen, dann soll der neue Teamchef übernehmen, mit Matthias Sammer, der laut "Bild" nicht mehr als Trainer arbeiten möchte, hat sich ein erster Top-Kandidat bereits aus dem Rennen genommen. Hoch gehandelt werden weiterhin Oliver Glasner, Louis van Gaal oder Stefan Kuntz. Auch der Name Felix Magath taucht immer wieder auf. 

Bayern wollen helfen

Allerdings hat sich deutschen Medienberichten zufolge ein klarer Favorit herauskristallisiert: Julian Nagelsmann. Der 36-Jährige soll DFB-intern die absolute Wunschlösung sein. Um den deutschen Trainer-Shootingstar für den DFB zu gewinnen, soll laut "Sky" nun auch Bayern München mithelfen. 

Denn Nagelsmann steht nach seiner Freistellung als Trainer des deutschen Serienmeisters eigentlich noch bis 2026 in München unter Vertrag. Für den 36-Jährigen würde also eine Ablöse fällig werden – 2021 zahlte Bayern schließlich über 25 Millionen Euro an dessen Ex-Klub RB Leipzig.

Nagelsmann soll von Gehaltsliste

Nun sollen aber die Bayern bereit sein, Nagelsmann ohne eine Ablösesumme ziehen zu lassen. Wichtiger scheint zu sein, dass der Deutsche von der Gehaltsliste gestrichen werden kann. Der 36-Jährige soll aktuell weiterhin 5,5 Millionen Euro verdienen. Die Münchner wissen demnach auch um die schwierige finanzielle Situation des Fußballverbandes und wollen dem DFB deshalb entgegenkommen. 

Ob Nagelsmann den Job tatsächlich annehmen möchte, ist aber noch offen. Der Bayer hat sich bisher noch nicht selbst geäußert.

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