Am Freitag in New York kam es zum lang erwarteten Treffen zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und Jürgen Klopp – der ehemalige Liverpool-Trainer soll Deutschlands neuer Bundestrainer werden. Jetzt sickerten erste Details zum Treffen durch.
Am Verhandlungstisch im TWA-Hotel am Flughafen JFK saßen DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Aki Watzke. Klopp wurde von seinem langjährigen Berater Marc Kosicke begleitet. Insgesamt dauerte das Treffen vier Stunden.
Schon vor dem Treffen sollen die Eckpunkte einer Zusammenarbeit weitgehend ausgearbeitet worden sein. In New York ging es deshalb vor allem um die letzten Details. Laut Bericht soll Klopp einen Vertrag bis nach der Weltmeisterschaft 2030 erhalten.
Auch finanziell winkt ihm ein Top-Gehalt: Demnach soll der Ex-Liverpool-Coach künftig bis zu sieben Millionen Euro pro Jahr verdienen – und damit etwas mehr als sein Vorgänger Julian Nagelsmann.
Zwischendurch verließen Klopp und Watzke den Konferenzraum sogar für ein rund neunminütiges Vier-Augen-Gespräch. Die beiden verbindet seit ihrer gemeinsamen Zeit bei Borussia Dortmund ein enges Verhältnis.
Perfekt ist der Deal allerdings noch nicht. Klopp steht derzeit als "Head of Global Soccer" bei Red Bull unter Vertrag, der bis 2029 läuft und keine Ausstiegsklausel enthalten soll.
Deshalb muss zunächst eine Einigung mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff erzielt werden. Laut "Sport Bild" wird dieser in den kommenden Tagen ebenfalls nach New York reisen, um die Zukunft des Startrainers zu besprechen.
Auch das künftige Trainerteam nimmt bereits Formen an. Als Co-Trainer gelten Klopps langjährige Vertraute Peter Krawietz und Pepijn Lijnders als aussichtsreiche Kandidaten. Sollte auch mit Red Bull eine Lösung gefunden werden, dürfte Klopp schon bald offiziell als neuer Bundestrainer präsentiert werden.