Harry Kane ist nicht nur einer der besten Stürmer der Welt, sondern auch ein begeisterter Golfer. Vor rund eineinhalb Jahren führte ihn dieses Hobby zu einer außergewöhnlichen Begegnung: Der Bayern-Star spielte gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump eine Runde Golf – wie er vor dem Viertelfinal-Kracher gegen Norwegen offenbarte.
Trump hatte das Treffen bereits nach Englands 3:2-Achtelfinalsieg gegen Mexiko auf seiner Plattform Truth Social öffentlich gemacht. Nun bestätigte Kane die gemeinsame Runde auf der Pressekonferenz vor dem WM-Viertelfinale gegen Norwegen (Samstag, 23 Uhr).
"Ich habe ehrlich gesagt ganz gut gespielt. Wir haben vor etwa 18 Monaten gespielt. Er hat mich zum Spielen eingeladen, als ich in Palm Beach war. Wenn der Präsident einen also irgendwohin einlädt ... Es war schon ein ziemlich surreales Erlebnis, ihn einfach nur zu treffen und mit ihm Golf zu spielen", sagte Kane.
Kritische Worte gegenüber Trump vermied der England-Kapitän. Dabei hatte der US-Präsident zuletzt für Aufregung gesorgt, als er FIFA-Boss Gianni Infantino wegen der Rotsperre von US-Teamspieler Folarin Balogun kontaktiert haben soll.
Stattdessen erwiderte Kane die Komplimente des Präsidenten, der ihn zuvor als "großartigen Spieler und guten Golfer" bezeichnet hatte.
"Er spielt ziemlich gut Golf. Ich hoffe, dass ich in seinem Alter genauso gut Golf spiele wie er, das steht fest. Es war eine einzigartige Erfahrung. Ich bin einfach dankbar, dass er mich zum Spielen eingeladen hat."
Nach dem Ausflug auf den Golfplatz zählt für Kane aber wieder nur der Fußball. England kämpft am Samstag gegen Norwegen um den Einzug ins WM-Halbfinale.
Mit sechs Treffern hat der Bayern-Star großen Anteil am bisherigen Turnierlauf der "Three Lions". In der Torjägerwertung liegen allerdings noch Kylian Mbappé (Frankreich) und Lionel Messi (Argentinien) mit jeweils acht Toren sowie Norwegens Superstar Erling Haaland mit sieben Treffern vor dem 33-Jährigen.