Dianas Albtraum: William stellt sich gegen Harry

Prinzessin DIana und ihre zwei kleinen Prinzen.
Prinzessin DIana und ihre zwei kleinen Prinzen.picturedesk
Nach dem Interview von Harry und Meghan scheinen die Royals ordentlich angeschlagen zu sein. Allen voran Prinz William.

Als Kinder waren sie noch ein Herz und eine Seele. Ihr gemeinsames und gleichzeitig schmerzhaftes Schicksal schweißte die beiden enger zusammen als je zuvor. Wohl kaum jemand vergisst die Bilder, wie die zwei kleinen Prinzen mit einem Blumenstrauß dem Sarg ihrer Mutter folgen. 

Nun scheint die einzigartige Verbindung von Harry und William zerstört zu sein. Der Albtraum für Prinzessin Diana. Bereits im Gespräch mit Oprah ließ der Prinz anklingen, dass er keinen Kontakt zu seinem Bruder habe. Jedoch hörte man auch durch, dass er für eine Versöhnung bereit wäre. So sprach er davon, dass Zeit alle Wunden heilen würde. 

9.000 Kilometer entfernt

Das Interview dürfte aber so gar nichts für die Beziehung der beiden getan haben. Mittlerweile sind auch die Welten, in denen die beiden leben zu verschieden. William wird höchstwahrscheinlich der Thronfolger werden. Sollte die Queen abdanken, wird spekuliert, dass sie ihren Sohn Prinz Charles übergehen wird und die Krone an ihren Enkel weiterreicht. 

Harry hingegen musste seinen Platz erst finden. Als Zweitgeborener war von Vornherein klar, dass er wohl nie König werden wird. Möglich, dass er auch deshalb den Briten den Rücken kehrte und nun in Hollywood eine neue Heimat gefunden hat. Knapp 9.000 Kilometer liegen nun zwischen den beiden Prinzen. Da findet man nur schwer wieder zueinander. 

"Habe nicht mit ihm gesprochen"

Der schwerwiegendste Schlag gegen die Royals war wohl der Rassismusvorwurf von Meghan und Harry. Zwar äußerte sich die Queen in einem kurzen Statement, dass man das Thema privat und in einem kleinen Kreis ansprechen und aus der Welt schaffen wolle, William brach aber nun selbst sein Schweigen. Und er wurde dabei doch etwas emotionaler. Bei einem öffentlichen Termin brach es einfach aus ihm heraus: "Wir sind keine rassistische Familie!" Danach fügte er noch hinzu: "Ich habe bislang nicht mit ihm (Harry, Anm. der Redaktion) gesprochen." Und das drei Tage nach dem Interview. 

Die Royals sind angeschlagen. Hollywood scheint sich gegen die Königsfamilie zu wenden. Meghans Schauspielkollegin Janina Gavankar betont, dass es Mails gebe, die den Rassismusvorwurf untermauern würden: "Die Wahrheit wird ans Licht kommen".

In Australien scheint die Stimmung auch zu kippen. Der ehemalige Premierminister Malcolm Turnbull fordert, dass man sich vom Commonwealth lossagt. Es sei ein Wendepunkt erreicht.

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