Die 7 gruseligsten Reiseziele der Welt

So idyllisch sieht der Fuji, umringt von Waldgebiet, aus. Aber der Eindruck täuscht...
So idyllisch sieht der Fuji, umringt von Waldgebiet, aus. Aber der Eindruck täuscht...Bild: imago stock & people
Halloween naht und die Geister werden unruhig. Wer über die Feiertage so richtig in Gruselstimmung kommen will, sollte hier hin.
1. Der Selbstmord-Wald: Aokigahara am Berg Fuji, Japan



Der Aokigahara Wald rund um den Berg Fuji umschließt rund 35 Quadratkilometer aus Jahrhunderte alten, tief verwurzelten Bäumen, die dicht und in sattem Grün nebeneinander stehen – doch der friedliche Schein trügt. Im Aokigahara begehen jährlich rund hundert Menschen Selbstmord und man sagt, dass die Geister der Toten dort zu Yurei, Geisterwesen, werden, die die Lebenden heimsuchen und zu weiteren Selbstmorden anstiften. Andere Legenden besagen, die Geister seien die verdammten Seelen der unzähligen Alten, die dort im 19. Jahrhundert während Hungersnöten ausgesetzt wurden, um sich ihrer zu entledigen, und dass sogar die Bäume durch all das Grauen dort verdorben und bösartig wurden. In jedem Fall: Kein Ort, an dem man zu lange verweilen möchte.

2. Der Strand der Toten: Dumas Strand in Surat, Indien



Im Hinduismus ist es üblich, Verstorbene zu verbrennen, um ihre Seelen für die Wiedergeburt oder Erlösung im Jenseits freizugeben. Einer der beliebtesten Orte für solche Einäscherungen ist hierbei der Dumas Strand nahe Surat in Indien – doch leider scheint bei dem Ritual manchmal etwas schiefzugehen. Immer wieder berichten Besucher des Strands, der vor allem mit seinem schwarzen Sand fasziniert, von geisterhaften Stimmen, die sie fortschicken, und einige nächtliche Spaziergänger sollen sogar schon spurlos verschwunden sein. Besser nur tagsüber besichtigen!

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. 3. Der Geister-Highway: Die Tuen Mun Straße in Hong Kong, China



Die Tuen Mun Straße in Hong Kong ist vor allem für zwei Dinge bekannt: ständige Staus – und unzählige Unfälle. Viele der Opfer der Straße, die sich glücklich genug schätzen können, überlebt zu haben, berichten, dass der Grund für den Zwischenfall in mysteriösen Geistererscheinungen lag, die plötzlich auf der Straße auftauchten und sie dazu zwangen, das Lenkrad zu verreißen.

4. Die Puppeninsel (La Isla de las Muñecas): Barrera's Chinampa in Xochimilco, Mexiko



Im Kanalbezirk Xochimilco in Mexiko gibt es heute rund 200 sogenannter Chinampas, kleine landwirtschaftliche Äcker zwischen den Kanälen – aber einer von ihnen ist nicht wie alle anderen: Sein Besitzer, ein Mann namens Julián Santana Barrera fand dort angeblich vor Jahren ein Mädchen, das ertrunken und an sein Chinampa angespült worden war. Um den Geist der Toten zu befriedigen und andere böse Geister fernzuhalten, sammelte Barrera hunderte Puppen sowie Puppenteile und hing sie zwischen den Bäumen des kleinen Stücks Land auf. Bis zu seinem Tod im Jahr 2001 behauptete er, die Puppen wären lebendig und würden nachts die Tiere der kleinen Insel töten sowie ihm bei der Ernte helfen. Wenn das mal nicht gruselig ist.

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5. Im Knochenreich: Die Katakomben unter Paris, Frankreich



Die Gebeine von etwa sechs Millionen Menschen ruhen in den verwinkelten Gängen unter der französischen Hauptstadt – und nicht alle von ihnen scheinen dort in Frieden zu ruhen. Besucher der gruseligen Anlage, die oft auch das größte Grab der Welt genannt wird, hören immer wieder Stimmen aus anderen Räumen, sehen seltsame Lichterscheinungen oder spüren sogar Berührungen von Leuten, die gar nicht da sein sollten.

6. Die Spuk-Taverne: The Ancient Ram Inn in Wotton-under-Edge, England



Der Ancient Ram Inn wurde vermutlich um das Jahr 1145 erbaut und hatte seit damals unzählige Besitzer und noch viel mehr Gäste – und einige davon weilen scheinbar nicht mehr unter den Lebenden. Das atmosphärische Gebäude wird angeblich gleich von mehreren Präsenzen heimgesucht – etwa von einer Frau mit ihrem Kind, deren Grab unter der Herberge gefunden wurde, oder einem bösen Geist, der in einem alten Brunnenschacht unter dem Anwesen haust. Wer mutig genug ist, der sollte sich hier unbedingt einquartieren und sich vom derzeitigen Besitzer über all die unheimlichen Begegnungen, die er über die Jahre hinweg hatte, erzählen lassen.

7. Umgeben von Geistern: Der Central Park in Burnaby, Kanada



Nachts im Park spazieren gehen ist ja schon gruselig genug – wenn dann allerdings auch noch Geister herum spuken, wird es so richtig unheimlich. Im Central Park in Burnaby gibt es angeblich gleich mehrere Untote: Eine Mutter soll hier unablässig ihr verlorenes Kind suchen, während am anderen Ende immer wieder der Geist des kleinen Buben gesehen wird.

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(red)

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