Die besten Tipps fürs Sonnenbad

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Die Haut verfügt über ein Erinnerungsvermögen. Weder vergisst sie einen Sonnenbrand - noch verzeiht sie ihn. Daher ist es unbedingt notwendig, beim Sonnenbaden seinen Verstand zu benutzen und sich nur bedingt der prallen Sonne auszusetzen. Nicht zuletzt, weil die Haut mit Reizungen und Allergien, im schlimmsten Falle sogar mit Melanombildung bzw. Hautkrebs reagiert.

Die Haut verfügt über ein Erinnerungsvermögen. Weder vergisst sie einen Sonnenbrand – noch verzeiht sie ihn. Daher ist es unbedingt notwendig, beim Sonnenbaden seinen Verstand zu benutzen und sich nur bedingt der prallen Sonne auszusetzen. Nicht zuletzt, weil die Haut mit Reizungen und Allergien, im schlimmsten Falle sogar mit Melanombildung bzw. Hautkrebs reagiert.

Als Buchtipp empfiehlt Ihnen Heute.at zu dem Thema erschienene Werk bietet umfassendes Wissen und Tipps rund um Naturkosmetik. Der Experte geht dabei auch besonders auf das Thema Sonnenstrahlen und -schutz ein.



Auf den nächsten Seiten erhalten Sie einen Überblick. Sie werden erfahren, was die Natur alles an Schutz- und Heilmitteln für unsere Haut bereit hält. Zudem finden Sie Tipps zur Ermittlung Ihres Hauttyps und die besten Tipps, um Sonne ohne Reue genießen zu können. Klicken Sie sich einfach durch!

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Welcher Hauttyp bin ich?

Jeder Mensch kommt mit einem gewissen "Sonnenkapital" auf die Welt. Dieses hängt von der Hautfarbe und der Augenfarbe ab. Es kann aber im Laufe der Zeit durch vernünftigen Umgang mit der Sonne verbessert werden.


Rothaarige Menschen, weiße Haut, Sommersprossen: Sie haben das geringste Sonnenkapital und das größte Hautkrebs-Risiko. Am besten setzen Sie die Haut anfangs gar nicht der direkten Sonne aus. Im Schatten und Halbschatten bekommen Sie noch genug Sonnenstrahlen ab. Häufig mit Sonnenschutz von ambient eincremen. Wenn Sie nach ein paar Urlaubstagen – "wider Erwarten" – eine gewisse minimale Grundbräune erreicht haben, können Sie ein bisschen mutiger werden. Aber vermeiden Sie unbedingt einen Sonnenbrand!
Weiße Haut, die kaum braun, sondern eher rot wird, sollte in den ersten Tagen alle 15 bis 20 Minuten eingecremt werden. Am 1. Tag sollte man sich überhaupt nicht länger als 20 Minuten der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Dann kann die "Sonnenzeit" jeden Tag je nach Fortschreiten der Bräunung verlängert werden.
Weiße Haut, die aber etwas Farbe annimmt, sollte speziell am ersten, zweiten und dritten Tag alle 30 Minuten eingecremt werden, später dann ein Mal stündlich.
Der "braune Typ" sollte seine Haut drei bis viermal pro Tag eincremen. Dies reicht im Allgemeinen, da gebräunte Haut über einen guten, eigenen Sonnenschutz verfügt.
Beim "sehr braunen Typen" wäre eigentlich kein Sonnenschutz erforderlich, er ist aber trotzdem ratsam, da der Alterungsprozess der Haut sonst durch die Sonne beschleunigt werden würde. In diesem Fall genügt aber, die Creme morgens und abends aufzutragen.
Wenn wir älter werden, lässt das Sonnenkapital wieder etwas nach – weißes Haar ist ein Indiz dafür. Bitte genießen Sie die Sonne dann einfach wieder etwas vorsichtiger.


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Warum den Sonnenschutz nicht einfach essen?

Natürlicher Sonnenschutz zielt darauf ab, die Haut zu unterstützen, damit sie sich wieder selbst optimal vor der Sonne schützen kann. Das bedeutet, dass die körpereigene Produktion von Melanin wieder angekurbelt und somit ein natürlicher Schutz von innen aufgebaut wird.

Etliche Heilpflanzen regen die natürliche Pigmentierung unserer Haut an. Somit machen sie genau, was wir uns wünschen: Sie unterstützen den hauteigenen Sonnenschutz und fördern eine natürliche Bräunung der Haut. Manche liefern zudem die Nährstoffe und Feuchtigkeit, welche die Haut in der Sonne braucht.

Genießen Sie folgende Lebensmittel – vorausgesetzt, Sie vertragen sie gut, und Sie werden erstaunliche Ergebnisse feststellen:


Weintrauben, sie enthalten u.a. Vitamine, Mineralsalze, Fruchtsäuren, Spurenelemente und Polyphenole, welche die Traube so wertvoll machen – ob innen oder außen angewandt. Polyphenole sind Antioxidantien - hier besonders das OPC (50-fach stärker als Vitamin E und 18,4 mal stärker als Vitamin C), welches zellschützende Eigenschaften besitzt, gegen freie Radikale und den Alterungsprozess wirkt, den Stoffwechsel aktiviert und die Gefäßwände und das Immunsystem stärkt.
guten, biologischen Rotwein
Ringelblumentee
Keimlinge der Alfalfa (=Luzerne) als Beilage zu Salaten und Gemüse. 1 EL sollte 4 x pro Woche gegessen werden, dies fördert zusätzlich das Haarwachstum Karotten
Karotten, eventuell in Kombination mit Fett: Das enthaltene Betakarotin tönt die Haut sanft und macht das Bad in der Sonne überflüssig. Diese Vorstufe des Vitamin A ist aber auch für sie sonnenbedingte Hautbräunung entscheidend, denn es trägt zur Bildung des Hautfarbstoffs Melanin bei. Experten empfehlen, täglich mindestens 100 Gramm Karotten zu verzehren, um einen schönen goldenen Hautton zu erzielen.
dunkelgrüne Gemüsesorten, die viel Chlorophyll enthalten, z. B. Brokkoli, Spinat
große, orange Kürbisse
Mispeln – sehen ähnlich aus wie Mostbirnen
Pfirsiche, die Eisen und Magnesium-Lieferanten


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So vermeiden Sie unschöne Hautflecken

Achtung: Personen, die zu Hautflecken neigen, sollten u. a. auf Kirschen verzichten, denn sie fördern die Östrogen- und so auch die Fleckenbildung. Die Entstehung dieser lästigen Hautverfärbungen wird sowohl durch innere als auch durch äußere Faktoren begünstigt: Zu letzteren zählen beispielsweise das häufige Waschen mit waschaktiven Substanzen, das Verwenden von Produkten, die den pH-Wert verändern, das Auftragen von kosmetischen Produkten, die undurchlässige Fette enthalten und die Verwendung von synthetischen Parfums und synthetischen Hormonen. Besonders förderlich wirken auch Kombinationen von Erdölfetten mit ätherischen Zitrusölen.

Ein weiterer begünstigender Faktor ist die Kombination aus einem Sonnenbad und (nicht immer offensichtlich) verletzter Haut. Verletzungen können hervorgerufen werden durch: das starke Frottieren auf einem bestimmten Hautgebiet, Irritationen nach der Enthaarung, Verbrennungen nach einem Kontakt mit Brennnesseln oder mit Quallen und Verletzungen nach einem Insektenstich.


KardeLindenblütenwasser, das man in der Apotheke kaufen kann, oder ein leichter, geseihter Tee aus Lindenblüten ist ein aufbauendes Gesichtswasser, hellt Sommersprossen auf, mindert das Erscheinungsbild kleiner Fältchen und verschafft Linderung bei überanstrengten Augen.
Auch Kren hilft als Essig bei Sommersprossen und hellt Leberflecken auf. Dazu wird die geriebene Wurzel mit Weinessig übergossen und 14 Tage lang ziehen gelassen und dabei täglich geschüttelt. Mit dem fertigen Essig werden die betroffenen Hautstellen betupft.
Die Wilde Karde (Bild rechts) eignet sich, um Sommersprossen aufzuhellen. Dazu wird eine starke Abkochung als Gesichtswasser auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Dazu werden 2 TL der Kardenwurzel mit 250 ml kaltem Wasser aufgesetzt, aufgekocht und 10 min ziehen gelassen. Kardenwasser auf einem Umschlag hat auch wundheilende Wirkung.


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Sonne ohne Reue genießen - die besten Tipps


Die erste Maßnahme, um sich vor der Sonne zu schützen: Lernen Sie Ihre Haut bzw. Ihren Sonnentyp kennen!
Der beste und gesündeste Sonnenschutz ist die natürliche Bräune Ihrer Haut. Um diese schneller aufzubauen, können Sie Heilpflanzencremes verwenden.
Als äußerlichen Schutz empfiehlt Experte Markus Forster Hut und Kleidung.
Meiden Sie im Sommer die Mittagssonne von 11.00 bis 14.00 Uhr!
Verwenden Sie gute, naturreine Sonnencremes mit niedrigem Schutzfaktor und jedenfalls ohne chemische Sonnenfilter oder Erdöl-Substanzen!
Reinigen Sie die Haut vor dem Auftragen der Sonnencreme.
Wenn Sie ungebräunt auf Urlaub fahren oder nach dem Winter die Sonne erstmals wieder genießen: Seien Sie anfangs besonders achtsam! Nicht gleich zu lange in die Sonne gehen und häufig nachcremen!
Erhöhen Sie dann sukzessive die Sonnenzeiten und vermeiden Sie unter allen Umständen einen Sonnenbrand. So werden Sie schön und gesund braun! Eine Creme, die die Melanozythen aktiviert, beschleunigt dies erheblich.
Wer im Winter in die Sonne fliegt, kann sich im Solarium vorbräunen. Der Experte empfiehlt aber, das Solarium nur in Ausnahmefällen zu benützen. Der Gebrauch einer guten Heilpflanzen-Creme ist gerade auch vor dem Solarium sehr wichtig, um die Haut zu schützen und eine gesunde Bräunung zu fördern.

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