Die bunten Outfits im Buwog-Prozess

Anzug-Anwalt Michael Dohr ist der Paradiesvogel des Buwog-Prozesses. "Heute" verriet er, wo er einkauft und was er plant.
Ist er Verteidiger der Extravaganz oder ein Fall für die Geschmackspolizei? Fakt ist: Anwalt Michael Dohr macht das Wiener Strafgericht derzeit zum Laufsteg.

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Der 48-Jährige vertritt zusammen mit seinem Kanzleikollegen Amir Ahmed einen ehemaligen Porr-Mitarbeiter und schillerte bereits am ersten Buwog-Verhandlungstag in einem Banknoten-Anzug ("Spur des Geldes") von Vivienne Westwood.

Kein Begräbnis

Dohr bekam fast so viel Blitzlicht wie Grasser ab, sagte: "Ich gehe ja zu einem Prozess und nicht zu einem Begräbnis. Viele sehen in ihren grauen Outfits aus wie bei einer Trauerfeier."

Am zweiten Tag trug Dohr einen karminroten Zweiteiler des italienischen Labels Moschino, Kollege Ahmed kam ebenfalls im Auffall-Anzug. "Wir fahren zwei Mal im Jahr gemeinsam nach Mailand einkaufen – immer im Ausverkauf."

Buwog-Prozess
Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, sein Trauzeuge Walter Meischberger und der Immobilienmakler Ernst Karl Plech müssen sich (neben anderen) vor Gericht in der Causa Buwog und Terminal Tower verantworten. Grassers Freunde sollen sich durch den Verkauf der Bundeswohnungen an das "Österreich-Konsortium" bereichert haben. Die Rolle Grassers (Hat er auch Geld erhalten? Hat er den entscheidende Tipp weitergesagt?) wird das Gerichtsverfahren klären. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.
Outfittechnisch denkt Dohr nicht an kurzen Prozess: "Ich besitze zwischen 50 und 60 Anzüge, es sind zwar nicht alle so bunt, aber ich habe für jeden Tag ein frisches Modestatement." Supersaubere Ansage.

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Buwog-Prozess: Die Angeklagten



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