"Eiskönigin" Elsa kehrt wundervoll ins Kino zurück

Disney hat die hohen Erwartungen an den zweiten Teil des Erfolgsfilms "Die Eiskönigin" mehr als nur erfüllt.

Seit sechs Jahren warten junge und alte Fans weltweit auf die Fortsetzung der Abenteuer von Elsa, Anna, Olaf, Kristoff und Sven. Nachdem Disney mit dem ersten Teil, der lose auf dem Märchen "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen basiert, einen Megaerfolg gefeiert hat (u.A. zwei Oscars), der ein ganzes Elsa-Imperium an diversen Merchandise-Artikeln nach sich zog, ist es am 20. November endlich so weit. "Die Eiskönigin II" startet in den Kinos.

Frozen II - Trailer

Plot

Die Bewohner von Arendelle genießen ihr Leben unter Königin Elsa. Anna und Kristoff sind noch immer glücklich zusammen und warten auf den nächsten Schritt in ihrer Beziehung. Auch Schneemann Olaf und Rentier Sven leben sorglos in den Tag hinein. Doch eine Erinnerung an ihre Kindheit versetzt Elsa plötzlich in Unruhe. Eine geheimnisvolle Stimme ruft sie in einen verwunschen Wald, dessen Schicksal eng mit ihrer eigenen Familiengeschichte verbunden ist. Vor Jahren hat sich dort ein Zwischenfall mit dem Stamm der Northuldra zugetragen, der bis heute wie ein Schatten über dem Land hängt.

In Elsa wächst das Gefühl, dass ihr dort all die Fragen nach ihrer Herkunft und ihren magischen Fähigkeiten beantwortet werden könnten. Doch mit ihrer Unruhe erweckt sie böse Naturkräfte, die drohen, Arendelle zu zerstören. Gemeinsam mit Schwester Anna, Kristoff, Olaf und Sven macht sie sie auf den Weg, den Untergang ihres Königreichs aufzuhalten. Auf der Reise ins Unbekannte warten allerdings allerlei Abenteuer, neue Freunde und tödliche Gefahren auf die Protagonisten. Mehr sei jetzt noch nicht verraten...

Große Erwartung wird nicht enttäuscht (nur ein paar kleine, unbedeutende Spoiler)

Was man jetzt allerdings schon verraten kann, ist die (subjektive) Tatsache, dass Disney einen Großteil der alten "Eiskönigin"-Fangemeinde mit der Fortsetzung absolut nicht enttäuschen wird. Das Gegenteil wird der Fall sein. "Die Eiskönigin" bietet alles, was ein gelungener zweiter Teil braucht, um auf der einen Seite vom in dem Fall übermächtigen Vorgänger unabhängig bestehen zu können, auf der anderen Seite auch den Erwartungen der Fans gerecht zu werden.

Die Geschichte, der Herzschmerz, der Witz, die moralischen Lektionen - alles wird von Disney perfekt auf den Punkt gebracht. Traurige Momente halten sich mit hoffnungsvollen und zum Lachen animierenden Szenen angenehm die Waage. Für jede Träne, die man im Dunkeln des Kinosaals heimlich zerdrückt, gibt es einen lauten Lacher.

Für aufheiternde Augenblicke sorgen natürlich vor allem der tollpatschige Schneemann Olaf und die romantisch-schräge Sidestory von Kristoff, der den ganzen Film ein paar Mal probiert, um die Hand von Anna anzuhalten. Und dabei immer wieder kläglich scheitert.

Musik erneut im Fokus

So wie schon beim ersten Teil spielt auch hier die Musik wieder eine absolut tragende Rolle. Wieder ist es im Original Idina Menzel, die Elsa ihrer eindrucksvolle Stimme verleiht. Am Welterfolg von "Let It Go" wird vermutlich trotzdem schwer zu kratzen sein.

Mit "Into The Unknown" und dem epischen "Show Yourself" finden sich dennoch wieder zwei Titel im Film, die das Zeug dazu haben, erneut einen Oscar abstauben oder zumindest für einen nominiert zu werden. Auch Olaf, Anna und Kristoff dürfen Teile ihrer Screentime unterhaltsam singend verbringen.

Ebenfalls auf Top-Niveau präsentiert sich die visuelle Umsetzung. Vor allem die Umgebungen wie der verwunschene Wald oder fließendes Wasser wirken oft täuschend echt.

Potentieller Erfolg

Schon vor dem Kinostart wird dem Animationsfilm ein bombastischer Erfolg an den Kinokassen prophezeiht. Erst vor wenigen Monaten luchste "Der König der Löwen" dem ersten Teil von "Frozen" den Titel als erfolgreichster Animationsfilm aller Zeiten ab. Es kann durchaus sein, dass sich Elsa und Co. den jetzt zurückholen werden. Alleine für das Startwochenende in den USA und Kanada wird ein Gewinn von rund 100 Million Dollar erwartet.

Bei uns ist der Streifen ab dem 20. November zu sehen.

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