Die Gesundheitsleitstelle NÖGUS feiert ihren 20er

Elfriede Riesinger, NÖGUS-Geschäftsführerin, und Ludwig Schleritzko, Finanzlandesrat und NÖGUS-Vorsitzender.
Elfriede Riesinger, NÖGUS-Geschäftsführerin, und Ludwig Schleritzko, Finanzlandesrat und NÖGUS-Vorsitzender.Bild: NLK/Pfeiffer

Der Niederösterreichische Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) wurde 1997 gegründet und hat sich seither zur Drehscheibe für die Gesundheit entwickelt.

"Im Jahr 1997 hat alles in einem Nebenzimmer des LK Mödling begonnen", erzählt NÖGUS-Geschäftsführerin Elfriede Riesinger. "Nach und nach sind neue Aufgaben dazu gekommen." 20 Jahre später ist der NÖGUS als Drehscheibe für das Gesundheitswesen in Niederösterreich etabliert.



Die Planung, Steuerung, Qualitätssicherung und Finanzierung des NÖ Gesundheitssystems sind seine Aufgabengebiete. Rund 30 Milliarden Euro wurden seither in die Gesundheit der Niederösterreicher investiert.

Zukunftspläne

An Plänen für die Zukunft mangelt es nicht. "Unser Ziel ist es, allen Niederösterreichern einen Zugang zu medizinischen Top-Leistungen nahe ihrem Wohnort anzubieten", so Finanzlandesrat und NÖGUS-Vorsitzender Ludwig Schleritzko (VP).



Im Jahr 2018 steht für dieses Vorhaben ein Budget von 2,4 Milliarden Euro bereit. "Im Idealfall merken die Patienten gar nicht, was der NÖGUS für sie tut. Aufgabe ist es, dass Abläufe im Hintergrund, wie etwa Spitalsüberweisungen, problemlos funktionieren", so Schleritzko.

Verbesserungsbedarf sieht der Landesrat vor allem in der Aufteilung der Patienten: "In den letzten Jahren haben sich die Patientenzahlen in den Ambulanzen verdoppelt. Dabei könnten rund zwei Drittel der Patienten vom Haus- und Facharzt oftmals rascher und wohnortnäher versorgt werden."

(min)

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