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Die Kinderschänderin mit Satanisten-Tattoo ist gefasst

Eine heute 46-jährige Frau wird verdächtigt, ihre damals fünfjährige Tochter missbraucht zu haben. Ihr Hand-Tattoo tauchte in einem Video auf.
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07.10.2023, 06:30
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Die Frau mit den auffälligen Tätowierungen an ihrer Hand, die in einem Missbrauchs-Video im Internet zu sehen war, wurde am Donnerstag von Beamten des Landeskriminalamtes Hessen festgenommen. Es handelt sich um eine Frau aus Nordhessen, die Mutter von drei Kindern ist, wie deutsche Medien berichten.

Am Mittwoch hatten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Generalstaatsanwaltschaft Aufnahmen der besagten Hand aus einem Kinderporno-Video veröffentlicht, das im Jahr 2016 aufgenommen wurde. Kurz darauf kontaktierte ein Paar die Polizei.

Nun wurde die 46-Jährige gefasst.
Bundeskriminalamt

Adresse konnte rasch ermittelt werden

Die Ermittler der Landeskriminalamt-Abteilung "BAO Fokus", die auf die Bekämpfung von Kindesmissbrauch und Kinderpornografie spezialisiert ist, konnten die Adresse der Verdächtigen, die mittlerweile 46 Jahre alt ist, im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis rasch ermitteln.

Am frühen Donnerstagabend nahmen Fahnder zusammen mit einer Staatsanwältin die Frau fest. Dabei entdeckten sie auf ihrem linken Handrücken das Pentagramm mit einem Totenschädel, das auch im Missbrauchs-Video zu sehen ist. Dieser fünfzackige Stern ist ein Symbol für Satanismus.

Ihr drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis

Ein Ermittler berichtete gegenüber "Bild", dass die 46-jährige Frau anhand ihrer Tätowierungen zweifelsfrei identifiziert und überführt werden konnte. Darüber hinaus wurden bei ihr Beweismittel gefunden, die im Zusammenhang mit der Tat stehen. Es sei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass das Opfer zu dieser Zeit ihre erst fünf Jahre alte Tochter gewesen sei.

Am Freitag erließ die zuständige Richterin am Amtsgericht Fritzlar einen Haftbefehl gegen die Frau wegen zweifachen schweren Missbrauchs. Sollte sie des Verbrechens schuldig gesprochen werden, könnte ihr eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren drohen.

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