Auf die U-Bahn, eine zweite Supermarktkasse, einen Sieg bei der EM - der gelernte Österreicher wartet häufig und vielerorts. Auf eine Bildungsreform schon so lange, dass Opas, die ihr Enkerl zur Schule bringen, Schnurren darüber erzählen können.
Auf die U-Bahn, eine zweite Supermarktkasse, einen Sieg bei der EM – der gelernte Österreicher wartet häufig und vielerorts. Auf eine Bildungsreform schon so lange, dass Opas, die ihr Enkerl zur Schule bringen, Schnurren darüber erzählen können.
Sonja Hammerschmid ist die 17. Unterrichtsministerin der Zweiten Republik, die sich in Änderungen versucht. Erste Reaktionen zeigen: Sie hat vieles gut (und im Stillen) vorbereitet, es ist eine Richtung ausnehmbar, es sind interessante Ideen dabei, es passiert endlich was. Ein großer Wurf ist das noch nicht: Kindergarten aufwerten, Englisch ab der Volksschule, Informatik als Pflichtfach, Nachmittagsvertiefung (nicht bloße Beaufsichtigung) durch Lehrer – es gibt allerhand mehr anzupacken.
Dass die Schule jetzt vielleicht später anfängt, die Stunde nicht 50 Minuten dauert und nicht jede Niete auf unsere Kinder losgelassen wird, mag einer erster Schritt sein. Aber es ist der eines Marathons. twitter.com/NusserChristian