Die meisten Asylanträge von Afghanen und Syrern

Bild: Reuters

Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) hat seine Statistik für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die meisten Anträge wurden demnach 2016 von Menschen aus Afghanistan und Syrien gestellt. Laut Statistik hat sich die Gesamtzahl der Asylanträge im Vergleich zum Jahr 2015 mehr als halbiert.

 

Laut der aktuellen Asyl-Statistik des BFA führt Afghanistan mit 11.742 Anträgen das Ranking der am meisten vertretenen Herkunftsländer an. An zweiter Stelle folgt Syrien mit 8.845 Antragstellern. Mit deutlichem Abstand folgt auf dem dritten Platz der Irak mit 2.837 Asylanträgen. Während bei Syrern jedoch in 89 Prozent aller Fälle Asyl gewährt wurde, erhielten nur 30 Prozent aller Afghanen einen positiven Asylbescheid.

Insgesamt 42.073 Asylanträge wurden im Jahr 2016 in Österreich gestellt. Im Jahr zuvor waren es mit 88.340 noch mehr als doppelt so viele. Das ist ein deutlicher Zurückgang. Anfang 2016 hatte das Innenministerium noch mit 120.000 Asylanträgen gerechnet.

Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl konnte - auch durch Ausbau seiner Kapazitäten - 57.439 Asylanträge bearbeiten. In etwas mehr als der Hälfte der Fälle, nämlich 27.767, wurde Schutz gewährt.

Alles Zahlen und Fakten der Asyl-Statistik gibt es hier:

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