Die meisten Autofahrer sterben wegen Ablenkung

Bild: Gerald Beyer - Fotolia.com

Ablenkung und Unaufmerksamkeit waren im Vorjahr laut Asfinag die Ursache bei jedem dritten tödlichen Unfall auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen. 18 Menschen wurden 2012 bei solchen Unfällen getötet, 1.223 Menschen verletzt. Während eines Telefongesprächs etwa steigt das Unfallrisiko um das Vierfache, erklärt Verkehrssicherheitsexperte Bernhard Lautner von der Autobahngesellschaft.

Ablenkung und Unaufmerksamkeit waren im Vorjahr laut Asfinag die Ursache bei jedem dritten tödlichen Unfall auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen. 18 Menschen wurden 2012 bei solchen Unfällen getötet, 1.223 Menschen verletzt. „Während eines Telefongesprächs etwa steigt das Unfallrisiko um das Vierfache“, erklärt Verkehrssicherheitsexperte Bernhard Lautner von der Autobahngesellschaft.

„Ist man z.B. durch das Bedienen einen Handys 2,5 Sekunden abgelenkt, fährt ein Lenker mit 80 km/h ganze 55 Meter ‚blind‘. Bei 130 km/h sind es sogar 90 Meter", warnt Lautner.

Übermüdung

An zweiter Stelle der Ursachen für tödliche Verkehrsunfälle liegt Übermüdung. Dabei starben im Vorjahr neun Menschen, 660 wurden verletzt.  Setzen Sie sich nur ausgeruht ins Fahrzeug. Müdigkeit kann fatale Folgen haben!“, so der Asfinag-Experte. „Unbedingt auf körperliche Signale wie Augenbrennen oder Gähnen achten. Auch zu dichtes Auffahren, und Unkonzentriertheit weisen auf Müdigkeit hin.“ Bewegung und frische Luft sorgen für Abhilfe. Besonders in der Nacht steigt das Unfallrisiko. Zwischen 2.00 und 5.00 Uhr befindet sich der Körper normalerweise im Tiefschlaf und somit im Leistungstief. Energydrinks, Kaffee oder koffeinhaltige Getränke sind kein Ersatz für Pausen und Schlaf.

Rasen und Drängen

Schnellfahren und mangelnder Sicherheitsabstand liegen bei den Ursachen für tödliche Unfälle ebenfalls an vorderster Stelle, wie die Asfinag-Analyse zeigt: Sieben Tote und 660 Verletzte wegen nicht angepasster Geschwindigkeit, drei Tote und 439 Verletzte wegen zu dichtem Auffahrens. Insgesamt wurden im Vorjahr 64 Menschen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen getötet, 3.375 wurden verletzt. Im ersten Halbjahr 2013 gab es bereits 18 Tote.

Ursachen Unfallgeschehen auf Autobahnen und Schnellstraßen 2012 (nach Häufigkeit der Verletezn bzw. Getöteten):

                    

Ablenkung/Unachtsamkeit        

Übermüdung                      

Nichtangepasste Geschwindigkeit 

Mangelnder Sicherheitsabstand   

Hindernisse auf der Fahrbahn     

Fehlverhalten Fußgänger           

Vorrangverletzung               

Überholen                       

Alkohol, Drogen, Medikamente   

Herz-/Kreislaufversagen         

Technischer Defekt             

Sonstige                        

Insgesamt                      

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