Die Melker AU-Teufel'n verteufeln die Stadt

Das Event der Melker AU-Teufel'n fällt 2018 aus: Der Verein fühlt sich von der Gemeinde im Stich gelassen. Die Stadt rühmt sich mit der AU-Nacht, leistet aber keinen Beitrag.
Heuer wird es keine AU-Nacht in Melk geben: Das Großevent mit über 3.000 Besuchern wurde vom Verein gestrichen. Schuld daran trägt laut den AU-Teufel'n die Stadtgemeinde. "Wir bekommen einfach zu wenig Unterstützung", so der Obmann Hannes Salzer.

Obwohl die Brauchtums-Gruppe ihr zehnjähriges-Jubläum feiert, wurde dieser Schritt gewählt. "Die AU-Nacht fand immer größere Beliebtheit und unsere Mitglieder waren wochenlang vorher unentgeltlich im Einsatz", so die Organisatoren. Die Stadt rühmte sich immer mit der Wichtigkeit der Veranstaltung, aber unterstützte den Verein nicht. Im Gegenteil: Laut den AU-Teufel'n gab es eine schlechte Nachrede einiger Melker Politikern sowie das ständige Gefühl des „Steine in den Weg legen".

Arbeit der Vereine als selbstverständlich

Schon bei der Adventsitzung 2017 gab es erste Unstimmigkeiten zwischen den Vereinen und der Stadt. Denn die freiwillige Arbeit wurde als selbstverständlich angesehen. Wie das Jubiläum heuer gefeiert wird steht noch in den Sternen. Der Verein würde sich ein konstruktives Gespräch mit der Gemeinde wünschen.

Betroffen über die Vorwürfe zeigt sich VP-Bürgermeister Thomas Widrich: "Wir haben den Verein immer unterstützt, sei es finanziell oder mit den Räumlichkeiten. Wenn etwas geändert werden soll, dann stehe ich gerne für ein Gespräch zur Verfügung."

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