Die nächste Pokémon-Generation im Hands-on

Mit den neuen Pokémon-Spielen bricht eine neue Ära für Nintendos Kult-Reihe an. Neue Monster, neue Ideen und eine nie dagewesene Präsentation.
Pokémon Let's Go Pikachu und Evoli im vergangenen Jahr waren nicht mehr als eine Fingerübung für die Entwickler. Das ist jetzt klar, wo die Pokémon Company die neue Generation vorgestellt hat: Schwert und Schild. "Heute.at" konnte bereits ausführlich Probespielen.

Ich will der Allerbeste sein

Schon der Start versprüht deutlich mehr Bombast als alle anderen Games der Reihe: Leon, der amtierende Pokémon-Champion der neuen, an das Vereinigte Königreich angelehnten Galar-Region, und sein Glurak befinden sich in einer gewaltigen Arena, die mit tausenden jubelnden Fans gefüllt ist. Die Sport-Atmosphäre ist kein Zufall, denn auch die Handlung mit dem Ziel, den eigenen Charakter zum Pokémon-Champ zu machen, wirkt entfernt wie die Reise eines Rookie auf den Sport-Olymp.

Bis dahin ist es aber ein weiter Weg – und der beginnt auch in der neuesten Pokémon-Generation zuhause bei Mutti. Anders als in bisherigen Spielen ist das Haus aber deutlich detaillierter gestaltet – die Entwickler nutzen den größeren Bildschirm sowie das Plus an Rechenpower gegenüber dem 3DS sichtlich aus.

Augenschmaus

Das ist aber nichts im Vergleich zu dem, was außerhalb der heimischen vier Wände abspielt. Tritt man aus der Tür und schreitet den Pfad eines sanften Hügels herab, erstreckt sich ein malerisches Panorama, das eine kleine Stadt sowie Bäume bis weit in die Ferne zeigt. So aufwändig hat noch nie ein Pokémon-Game ausgesehen.

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Der Rivale heißt diesmal Hop und hat bereits ein Pokémon, ein flauschiges Wolly. Und die Starter-Pokémon, – also wahlweise Chimpep (Pflanze), Hopplo (Feuer) oder Memmeon (Wasser) – gibt es vom Pokémon-Champion persönlich. Und die putzigen Gefährten werden noch dazu in einer von vielen liebevoll animierten Zwischensequenzen eingeführt, die mehr Persönlichkeit vermitteln als in allen anderen Games der Reihe. Lediglich auf Sprachausgabe verzichten die Entwickler nach wie vor.

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Neue Ideen

Let's Go Pikachu und Evoli haben einen Einfluss darauf, die wie Begegnungen mit Pokémon in Schwert und Schild ablaufen. Wurde man von den kleinen Monstern bisher immer im hohen Gras (oder wo auch immer) überrascht, kreuchen und fleuchen sie nun sichtbar über die Routen. Man kann also frei entscheiden, welche Pokémon man bekämpfen oder fangen will und welche nicht. Aber: Manche erscheinen einfach nur als Ausrufezeichen, bei denen man erst bei der Begegnung erfährt, um welches Pokémon es sich handelt.

Zu den wohl größten Neuerungen in Schwert und Schild zählt die Naturzone. In diesem kleinen Open-World-Areal versprechen die Entwickler die größte Vielfalt an Pokémon in der gesamten Galar-Region. Je nach Wetter sollen verschiedene Monster auftauchen. Manche davon sind sehr stark. Zum Glück kann die Naturzone auch zusammen mit anderen Spielern erkundet werden. Hier können auch einige Dynamax-Pokémon bekämpft werden, riesige Versionen normaler Monster. Auch man selbst kann seine Pokémon im Kampf stärken und haushoch anwachsen lassen.

Ersteindruck

Nach ungefähr anderthalb Stunden mit Pokémon Schwert und Schild wird die Wartezeit nicht einfacher. Die Entwickler von Gamefreak und der Pokémon Company heben die langjährige Serie auf ein ganz neues Level. Das Gameplay orientiert sich merklich an bewährten Rezepten, doch dank einiger neuer Ideen und vor allem einer fantastischen Inszenierung fühlt sich Pokémon so frisch an wie schon lange nicht mehr.

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