Fussball

Die Rettung? Chelsea darf jetzt doch verkauft werden

Jetzt also doch! Chelsea darf verkauft werden. In vier bis sechs Wochen soll der Deal über die Bühne gehen.
20 Minuten
12.03.2022, 10:05

Es ist ein Hin und Her in London: Der FC Chelsea von Besitzer Roman Abramowitsch soll verkauft werden, dann doch wieder nicht. Und nun heißt es, die britische Regierung habe dem Verkauf nun doch zugestimmt. Das berichtet The Athletic.

Der russische Besitzer hatte bereits letzte Woche angekündigt, er wolle den Verein verkaufen. Die Verhandlungen zwischen der Regierung und der US-Bank Raine sollen aber weiterhin stattgefunden haben, heißt es. Wie weiter berichtet wird, soll der Deal in den nächsten vier bis sechs Wochen über die Bühne gehen. Der Verkauf wird aber nur vonstatten gehen können, wenn Abramowitsch beweisen kann, dass er daraus keinen Profit ziehen kann.

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Aufgrund seiner Verstrickung mit der russischen Regierung um Machthaber Wladimir Putin war der russische Oligarch Abramowitsch am Donnerstag von der britischen Regierung auf eine neue Liste von sanktionierten Personen aufgenommen. Damit wurden sämtliche Vermögenswerte des 55-Jährigen eingefroren, inklusive des FC Chelsea. Der geplante Verkauf des Premier-League-Dritten, womit Abramowitsch das Geld aus dem Verein herausziehen und in Sicherheit bringen wollte, war so geplatzt.

Zuletzt war zudem berichtet worden, dass die Klub-Kreditkarten des FC Chelsea von der Barclays Bank vorübergehend gesperrt wurden. Wie das Online-Portal Sky-Sports schreibt, könnten Mitarbeiter des Londoner Fußballklubs nicht auf ihre Firmenkreditkarten zurückgreifen.