Die Tochter von Steve Jobs schockt mit ihrer Biografie

Lisa Brennan-Jobs ist eines von vier Kindern des verstorbenen Apple-Gründers. In ihrer Biografie schreibt sie über das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater.

Steve Jobs' Verhältnis zu seiner ersten Tochter aus einer On-Off-Beziehung war nie ein einfaches. Das wird aus Auszügen der Biografie "Small Fry" der 40-jährigen Lisa Brennan-Jobs deutlich.

Darin schreibt sie, wie sich der 2011 an Krebs gestorbene Apple-Gründer nicht zu seiner Tochter bekannte, als diese 1978 geboren wurde. Von einem Gericht musste ein Vaterschaftstest angeordnet werden, der das Verwandtschaftsverhältnis zwar klärte, aber nichts zu einer normalen Vater-Tochter-Beziehung beitrug.

"Ich war ein Flecken auf seiner blütenreinen Weste seines Aufstiegs. Unsere gemeinsame Story passte nicht in sein eigenes Bild von seiner Großartigkeit und Tugendhaftigkeit", schreibt Brennan-Jobs in ihrem Werk, das Anfang September auf den Markt kommt.

"Du bekommst gar nichts"

Lisa schreibt von schmerzhaften Begegnungen mit ihrem Vater. Er habe seine Porsches jeweils beim ersten Kratzer ersetzt. Auf die Frage, ob sie eines der ausrangierten Fahrzeuge haben könne, habe Jobs ihr geantwortet: "Du bekommst nichts. Hast du verstanden, nichts, gar nichts."

Und sie erinnert sich an die letzten Monaten vor seinem Tod. Sie habe die Wunschvorstellung von einer filmreifen Versöhnung aufgegeben, trotzdem habe sie Jobs regelmäßig besucht. Einmal benutzte sie ein Rosenwasser, das sie auf dem WC in seinem Haus gefunden hatte. Als sie zurück in sein Zimmer kam, folgte seine Reaktion darauf: "Lis, du riechst wie eine Toilette." (roy/bla)

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