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Die voll vernetzte BMW für alle Gelegenheiten

Sie ist die Mutter aller Reise-Enduros: die R 1200 GS TFT Exclusive. Das Sondermodell ist voll vernetzt.
Heute Redaktion
13.09.2021, 19:51

Seit 36 Jahren bauen die Bayern Boxermotoren in ihre Zweiräder ein, die neue GS steht souverän an der Spitze dieser Entwicklung.

Zuverlässigkeit und Robustheit – das strahlt die 244 Kilogramm schwere Maschine mit ihrem 1.170 Kubikzentimeter großen Boxer schon auf den ersten Blick aus. In der Praxis fährt sich das Trumm leichtgängig wie ein Moped, die Sitzposition ist für einen 1,80 Meter großen Fahrer perfekt. Ab 5.000 Touren stürmt die schwere BMW vorwärts wie die US-Kavallerie im John-Wayne-Western. In 3,6 Sekunden ist die Bayrische auf 100, als Topspeed wird irgendwas über 200 km/h versprochen. Die rührige Exekutive verhinderte regelmäßig die Probe aufs Exempel.

Die BMW kann es

Sollte Ihnen einfallen, volles Geschäft über einen heimischen Feldweg zu brettern – die BMW kann es. Wenn Sie auf Bundesstraßen oder Autobahnen gegen die Meute bestehen wollen – die BMW kann es. Sie kann im Alltag alles.

Falls Sie gerade eine Weltumfahrung planen, sollten Sie keinesfalls ohne eine GS 1200 aufbrechen. Sagt BMW. Mit 92 kW alias 125 PS bei 7.750 Touren ist das Bike für jeden Einsatz das ideale Werkzeug, das maximale Drehmoment von 125 Nm wird bei 6.500 Touren erreicht.

Der Preis

Für ein Serien-Krad will BMW 18.500 Euro. Das Testmotorrad war mit allen Schikanen ausgerüstet und kommt mit Komfort-, Touring- und Dynamik-Paket auf 24.380 Euro. Dafür darf man sich zum Beispiel am "Schaltassistent Pro" erfreuen, der das Kuppeln unnötig macht. Ein Tipp: Beim kupplungsfreien Schalten auf jeden Fall voll am Gas bleiben, auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist. Dann gleitet der nächste Gang butterweich rein.

Die Vernetzung

Heutzutage schreien alle nach Vernetzung und Digitalisierung, auch BMW macht mit. Die zentrale Neuerung des heurigen Sondermodells ist das große TFT-Display, auf dem alle gewohnten Anzeigen aufscheinen. Sogar den Reifendruck kann man sich anzeigen lassen. Mit dem Connectivity-System von BMW und dem TFT-Display ist es möglich, die GS mit dem Smartphone zu verbinden. Steuern kann man diese Funktionen mit einem Drehrad am linken Lenkergriff.

Wird ein Smartphone via TFT-Display mit einem Helm verbunden, der über das BMW-Motorrad-Kommunikationssystem verfügt, kann auch während der Fahrt telefoniert oder auf Funktionen zur Medienwiedergabe zugegriffen werden. Das kann man machen, muss es aber nicht.

Die BMW-App

Zusätzlich bietet die kostenlos verfügbare BMW Motorrad Connected App mit einer alltagstauglichen Pfeilnavigation direkt über das TFT-Display eine Weltneuheit im Motorradbereich, jubeln die Bayern. Sowohl die Navigation an sich als auch der direkte Zugriff auf die App-Funktionen vom Motorrad aus – das kann nur die BMW. Ablenken sollte man sich von den digitalen Spielereien allerdings nicht lassen.

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