Die Wahlwiederholung kostet min. 10 Millionen Euro

Bild: Reuters

Die zweite Bundespräsidenten-Stichwahl wird mindestens 10 Millionen Euro kosten. Nach anfänglicher Aufregung einigten sich nun Innenminister Sobotka und Gemeindebund-Präsident Mödlhammer auf eine halbe-halbe Aufteilung der Kosten.

Acht Millionen Euro hätten die Gemeinden für die Wahlwiederholung aufbringen soll. Sie forderten eine Rückerstattung: "Die Gemeinden haben diese Schlamassel nicht verursacht", meinte Gemeindebund-Präsident Mödlhammer am Sonntagmorgen auf "Ö3".

Dieser Aufschrei zeigte Wirkung: Wie schon am Donnerstag versprochen einigten sich Innenminister Sobotka und Gemeindebund-Präsident Mödlhammer im Laufe des Tages darauf, die Kosten halbe-halbe zu teilen. Zu Mittag auf "Ö1" freute sich Mödlhammer über diese Zusage.

Sämtliche Kosten, von Postgebühren bis Überstunden würden vom Innenministerium übernommen, so Mödlhammer.

Der Wahlkampf der beiden Kandidaten ist in dieser Summe selbstverständlich noch nicht einberechnet.

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