In den unterschiedlichen Städten der Welt ticken die Uhren anders. "Heute.at" stellt vor, welches Verhalten in verschiedenen Metropolen an den Tag gelegt werden sollte, um Missverständnisse und böse Blicke zu vermeiden. Teil 2 der Reihe beschäftigt sich mit London.
In den unterschiedlichen Städten der Welt ticken die Uhren anders. "Heute.at" stellt vor, welches Verhalten in verschiedenen Metropolen an den Tag gelegt werden sollte, um Missverständnisse und böse Blicke zu vermeiden. Teil 2 der Reihe beschäftigt sich mit London. Den Auftakt hatten zuvor die gemacht.
Wer in die englische Hauptstadt reist, muss nicht nur seine Uhr um eine Stunde zurückstellen, sondern ist auch mit einigen Eigenheiten konfrontiert. Zwar müssen Touristen sich nicht an die strikten Regeln der Royal Family halten, einige Dinge sollten Urlauber aber dennoch berücksichtigen.
Vordrängeln ist ein absolutes No-Go!
Auch in unseren Breiten ist Vordrängen nicht die feine englische Art. Während so mancher Drängler in Österreich mit seinem Verhalten vielleicht noch durchkommt, ist das in London undenkbar. Bei Sehenswürdigkeiten wie Madame Tussauds sorgen Ordner dafür, dass es in der Warteschlange gesittet zugeht. Wer wenig Zeit hat und es eilig hat, sollte sich Tickets im Vorhinein organisieren. Wer in kurzer Zeit viel sehen will, sollte den London Pass in Erwägung ziehen. Damit kommt man unter anderem auf die Schnellspur ("Fast Track").
Seien Sie höflich!
Höflichkeit wird in London großgeschrieben. Wenn Sie jemanden aus Versehen anrempeln, entschuldigt sich das "Opfer" häufig. Auch Touristen sollten den Einwohnern gegenüber höflich sein. "Bitte" und "Danke" ist das Mindestmaß an Freundlichkeit, das man Londonern entgegen bringen sollte.
Abbey-Road-Zebrastreifen nicht blockieren!
Das Foto der Beatles, die über den Zebrastreifen nahe ihres Studios in der Abbey Road gehen, ist auch heute noch weltbekannt. Es ziert das Cover des 1969 veröffentlichten und nach der Straße benannten . Machen Sie Ihr Erinnerungsfoto am Schutzweg, aber blockieren sie diesen nicht minutenlang.
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In den unterschiedlichen Städten der Welt ticken die Uhren anders. "Heute.at" stellt vor, welches Verhalten in verschiedenen Metropolen an den Tag gelegt werden sollte, um Missverständnisse und böse Blicke zu vermeiden. Teil 2 der Reihe beschäftigt sich mit London.
Linksverkehr beachten!
Auch wenn jedes kleine Kind weiß, dass in Großbritannien auf der anderen Seite gefahren wird, sollte man sich diese Regel immer in Erinnerung rufen. An der Kreuzung vergessen manche Urlauber im Eifer des Sightseeing-Gefechts darauf und schweben in Gefahr, angefahren zu werden. Daher immer daran denken: Zuerst nach rechts und dann nach links schauen.
Keep of the Grass!
Rasen ist Engländern bekanntlich heilig. Schilder mit der Aufschrift "Keep of the Grass" weisen darauf hin, dass das Betreten tabu ist und die Grasfläche nicht plattgetreten werden soll. Daran sollte man sich als Urlauber, der dem Gastland etwas Respekt entgegen bringen will, auch unbedingt halten.
Achtung vor illegalen Minicabs!
Die schwarzen Londoner Taxis, auch "Black Cabs" genannt, sind .
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In den unterschiedlichen Städten der Welt ticken die Uhren anders. "Heute.at" stellt vor, welches Verhalten in verschiedenen Metropolen an den Tag gelegt werden sollte, um Missverständnisse und böse Blicke zu vermeiden. Teil 2 der Reihe beschäftigt sich mit London.
Nicht über warmes Bier lustig machen!
Wer mit Engländern in Pubs unterwegs ist, sollte nicht über das vergleichsweise warm servierte Bier spotten. Denn auf das althergebrachte Ale sind die Briten stolz. Es wird bei sehr hohen Temperaturen vergoren. Dadurch kann sich der Geschmack erst bei Kellertemperatur richtig entfalten. Ein eiskaltes Ale wollen die Pubs daher ihren Gästen nicht servieren.
Üben Sie sich in britischem Humor!
Wenn es zwei Sachen gibt, die Ausländer in Großbritannien oft nicht vertragen, sind es die englische Küche und der schwarze, trockene Humor der Briten. Die sonst so höflichen Engländer witzeln besonders gerne über Tabu-Themen wie Tod oder Krankheit. Witzige Äußerungen werden mit besonders ernster Mine vorgetragen, um den Zuhörer zu überraschen. Versuchen Sie, mitzumachen, immerhin haben auch wir Österreicher einen ähnlchen Sinn für Humor.
Fotografieren Sie nicht zu exzessiv!
Ähnlich wie in den USA sind auch in England die Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise hoch. Im englischen Anti-Terror-Gesetz steht, das Fotografen potenzielle Terroristen sind. Zumindest im U-Bahn-Bereich sollten Sie weitgehend auf Fotos verzichten - die Bombenanschläge im drei U-Bahn-Zügen und einem Bus im Jahr 2005 haben ihre Spuren hinterlassen. Wer sich beim Fotografieren viel Zeit lässt und viele Fotos desselben Motivs macht, muss damit rechnen, von Polizisten angesprochen zu werden.