Plötzlich ist der Job weg - und dann soll alles auch noch schnell gehen. Ein Reddit-Nutzer schildert im Austria-Forum, dass er in einem Meeting von seiner Entlassung erfahren habe. Danach sei ihm eine einvernehmliche Lösung angeboten worden.
Die Wahl: Entweder er unterschreibt die einvernehmliche Auflösung, arbeitet noch 17 Tage weiter und bekommt zusätzlich eine "Entschädigung" in Höhe eines Gehalts. Oder er nimmt die Kündigung und muss in sechs Wochen gehen.
Besonders der Zeitdruck sorgt im Netz für Aufregung. "Ich muss also, quoting, 'noch heute eine Antwort geben weil wir dich nur mit dem 30. abmelden können.'" Am Ende fragt der Nutzer verzweifelt: "Was soll ich machen?"
Die Antworten der Reddit-User fallen jedenfalls deutlich aus. "Nix unterschreiben", schreibt ein Nutzer. Ein anderer meint: "Definitiv NIX auf Druck unterschreiben." Mehrere User raten dazu, sofort die Arbeiterkammer oder die Gewerkschaft zu kontaktieren.
Auch der angebotene Deal wird in der Diskussion kritisch gesehen. "Wenn sowas unter Druck gemacht wird stinkt immer was. Nichts unterschreiben ohne das rechtlich abgecheckt zu haben!!!", heißt es in einem Kommentar.
Mittlerweile gibt es auch ein Update! Der User hat die Arbeiterkammer kontaktiert und ebenfalls um Rat gebeten. "Ich habe mit der AK telefoniert und mich beraten lassen. Hab die Einvernehmliche dann abgelehnt."
Und weiter: "Sollen sie mich doch kündigen, die Wixxer (haben sie eh schon gemacht). Uhh, uhhhh... Was ist das? Auf einmal fühle ich mich irgendwie krank? Tja, da werde ich wohl morgen zum Arzt müssen."
Aus einer schnellen Unterschrift wurde ein Reddit-Aufreger - und für viele ist klar: Erst prüfen lassen, dann entscheiden.