Neues Datenschutz-Feature

WhatsApp: So sicherst du deinen Benutzernamen

WhatsApp führt Benutzernamen ein – künftig kannst du chatten, ohne deine Handynummer preiszugeben. Die Reservierung startet jetzt.
Technik Heute
01.07.2026, 11:51
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WhatsApp ändert ein grundlegendes Funktionsprinzip: Künftig müssen Nutzer ihre private Handynummer nicht mehr preisgeben, um mit neuen Kontakten zu chatten. Stattdessen führt der Messenger-Dienst individuelle Benutzernamen ein.

Die weltweite Phase zur Reservierung der Wunschnamen hat bereits am Montag (29. Juni) begonnen. Die eigentliche Funktion wird im Laufe des Jahres schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet.

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Wie "Focus" berichtet, kann man bei WhatsApp bald mit Benutzernamen statt der Telefonnummer kommunizieren. Aktuell wird das Feature bei ausgewählten Nutzern ausgerollt, eine Reservierung ist noch nicht auf jedem Account möglich.

So funktioniert das neue Feature

Wer künftig über den Benutzernamen kontaktiert wird oder selbst jemanden anschreibt, gibt seine Nummer nicht mehr preis – es sei denn, die andere Person hat diese bereits im Telefonbuch gespeichert. Auch bei Anrufen über die App wird anstelle der Telefonnummer der Benutzername eingeblendet.

Für Nutzer, die bereits auf Facebook oder Instagram aktiv sind, gibt es eine weitere Option: Über eine Verknüpfung mit dem Meta-Konto können sie ihren dort bereits genutzten Namen auch für WhatsApp beanspruchen.

Schutz vor Spam

Ein frei durchsuchbares Nutzerverzeichnis wird es bei WhatsApp nicht geben. Auch automatische Namensvorschläge beim Start neuer Chats sind nicht vorgesehen. Wer jemanden über den Benutzernamen kontaktieren will, muss diesen exakt kennen.

Als zusätzliche Sicherheitsfunktion arbeitet WhatsApp an einem optionalen Benutzernamen-Schlüssel. Ist dieser aktiviert, können nur Personen eine Nachricht senden, die auch diesen zusätzlichen Code kennen.

Mit dem Schritt zieht WhatsApp bei einer Funktion nach, die andere Messenger längst bieten. Signal ermöglicht das Verbergen der Telefonnummer hinter einem Benutzernamen bereits seit 2024, bei Telegram gehören öffentliche Nutzernamen schon seit Jahren zum Standard.

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