Diese 8 Dinge sind übrigens nicht vegetarisch

Nur eine M&M-Sorte sollten strikte Vegetarier vermeiden.
Nur eine M&M-Sorte sollten strikte Vegetarier vermeiden.Bild: iStock
In manchen vegetarischen Produkten stecken Inhaltsstoffe, die für Vegis eigentlich nicht geeignet sind. Acht Beispiele.
Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2017 ernähren sich 6 Prozent der Österreicher vegetarisch und weitere 15 Prozent "flexitarisch". Als Hauptgründe wurden damals das Tierwohl, Ethik und ökologische Gründe angegeben.

Viele Vegis können sich nichts Übleres vorstellen, als aus Versehen in ein Fleischkäse-Sandwich zu beißen, wenn man eigentlich Tomate-Mozzarella erwartet hätte. Dennoch konsumieren die meisten bestimmt hin und wieder unwissentlich ein Produkt, das eigentlich gar nicht vegetarisch ist. Zum Beispiel diese hier.

Fruchtsaft

Habt ihr auch schon mal einen Apfelsaft mit Vegi-Siegel in der Hand gehabt und euch gefragt, was das soll? Laut Foodwatch wird jeder dritte Apfelsaft mit Schweine- oder Rindergelatine gefiltert, um den eigentlich naturtrüben Saft zu klären. Manchmal wird auch sogenannte Hausenblase verwendet, die getrocknete Schwimmblase des Stiers.

Parmesan

Ihr müsst jetzt ganz stark sein. Weil Parmesan leider so gar nicht vegi ist. Und es wird noch krasser: Auch Feta, Emmentaler, Gruyère, Camembert, Gorgonzola und Pecorino enthalten tierisches Lab, welches nach der Schlachtung aus dem Kalb-Magen gewonnen wird.

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Margarine

Viele Veganerinnen und Veganer ersetzen Butter mit Margarine. Die ist aber manchmal nicht mal vegetarisch: Etwa, wenn sie tierische Fette oder Fischöl (kann Basis der Omega-3-Fettsäuren sein) enthält.

Bier

Aufgrund des Deutschen Reinheitsgebots sind alle deutschen Biere vegan, genau wie die allermeisten Schweizer Biersorten. Manche Biere aus England oder Irland aber werden mithilfe von Fischblasen geklärt. Blöd: Da es sich wie beim Fruchtsaft nicht um einen Inhaltsstoff des Endprodukts handelt, steht davon nichts auf dem Etikett. Die gute Nachricht: Nach 250 Jahren fließt aus Guinness-Fässern seit kurzem auch veganes Bier.

Gummibären

Bestehen zu einem erheblichen Teil aus Gelatine – im Falle von Haribo ausschließlich wird diese aus Schweineschwarten gewonnen. Mittlerweile gibts aber sehr viele Produkte, die darauf verzichten.

Currypaste

Ein feines Thai-Curry mit Kokosmilch und Tofu ist die beste Wahl, wenn man vegetarische oder sogar vegane Gäste zum Abendessen eingeladen hat hat. Oder? Leider enthalten viele im Handel erhältliche Currypasten Fischsauce, Shrimps oder Sardellenextrakt. Darum besser die Inhaltsstoffe checken oder die Paste einfach ruckzuck selber machen.

Wein

Auch Weißweine, Rosé und Schaumweine sind hin und wieder mit tierischer Gelatine geklärt. Viele Schweizer Winzerinnen und Winzer klären ihre Weine mittlerweile aber ohne tierische Zusatzstoffe – vor allem, wenns sich um Biowein handelt.

Rote M&M's

Ob mit oder ohne Erdnüsse: Die roten Exemplare enthalten den Farbstoff E120. Zur Herstellung des sogenannten Karmins werden weibliche Schildläuse getrocknet und dann gekocht. Alles andere als süß.

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