Diese Corona-Verschärfungen gelten ab 22. Juli

Die Delta-Variante ist auf dem Vormarsch.
Die Delta-Variante ist auf dem Vormarsch.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com (Symbolbild)
Um die rapide Ausbreitung der Delta-Variante in Österreich einzuschränken, hat die Regierung die Corona-Maßnahmen verschärft. Das gilt ab 22. Juli!

Die Delta-Variante ist in Österreich weiter auf dem Vormarsch! Rund 90 Prozent der neuen Corona-Fälle sind dabei bereits auf diesen Virusstamm zurückzuführen, was zu einem Anstieg der Neuinfektionen führt. Aus diesem Grund hat die Regierung und die Corona-Taskforce am Donnerstag und die Maßnahmen verschärft.

➤ Nachtgastronomie: Ab 22. Juli ist der Zugang zur Nachtgastronomie nur mehr für geimpfte Personen sowie Personen mit aktuellem negativem PCR-Testergebnis (maximal 72 Stunden ab Probenahme) möglich.

Grüner Pass: Ab 15. August gibt es das Zertifikat für den Grünen Pass erst bei vollständiger Immunisierung. Das Zertifikat wird ab dem Tag der 2. Impfung ausgestellt. Die Regelungen für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft werden sowie für genesene und getestete bleiben unverändert.

➤ Kontaktdatenerfassung: In der Gastronomie und bei Veranstaltungen bleibt die Registrierungspflicht bis auf Weiteres verpflichtend.

"Frühzeitig reagieren"

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) hat die neuen Corona-Verschärfungen ab dem 22. Juli in der "Zeit im Bild 2" dabei entschieden verteidigt. So wolle man die Fehler des Vorjahrs auf keinen Fall wiederholen. Denn laut Mückstein würden die Infektionszahlen weiter steigen.

"Jetzt können wir noch an kleinen Schrauben drehen, wenn wir frühzeitig reagieren", so der Gesundheitsminister am Donnerstag in der "ZIB 2". Steige die Inzidenz auf 75 – aktuell liegt sie bei 17 – könnte Österreich wieder zu einem Risikogebiet werden, was dem Tourismus schaden würde. Auch die Wirtschaft wolle keine Ausfälle.

Das Aus für die Maskenpflicht im Handel ab 22. Juli bleibe laut dem Gesundheitsminister aber.

"Bitte lassen Sie sich impfen"

"Klar ist für uns alle: Unser wichtigstes Instrument im Kampf gegen die Pandemie bleibt die Impfung. Darauf liegt auch weiterhin unser Fokus und ich appelliere einmal mehr an alle Jungen sowie auch die Älteren, die noch nicht geimpft wurden: Bitte lassen Sie sich impfen! Das ist der wirksamste Schutz gegen eine schwere Erkrankung!", stellte Mückstein klar.

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