Windows-Nutzer stoßen immer wieder auf ein kurioses Problem: Bestimmte Namen lassen sich einfach nicht für Dateien oder Ordner verwenden. Microsoft reserviert nämlich seit Generationen bestimmte Bezeichnungen.
Konkret handelt es sich um folgende verbotene Namen: CON, PRN, AUX, NUL sowie COM1 bis COM9 und LPT1 bis LPT9. Diese Namen sind in allen Windows-Versionen gesperrt.
Wie chip.de berichtet, stammen diese Einschränkungen aus der frühen DOS-Zeit. Die Namen wurden damals für Geräteschnittstellen wie Drucker und serielle Anschlüsse reserviert.
Der Grund liegt in der Kompatibilität: Windows muss auch heute noch mit alten Programmen funktionieren. Deswegen werden diese Namen weiterhin für interne Systemfunktionen freigehalten.
Es gibt allerdings einen Trick: Wer den Dateityp in der Ansicht ausblendet, kann etwa eine Datei Test.txt.exe erstellen, die dann nur als Test.txt angezeigt wird. In der Praxis hat das aber wenig Sinn.