Am 1. Juni wurde das Urteil gesprochen: Der französische Fußball-Nationalspieler Kurt Zouma muss 180 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Dies, weil der 27-Jährige zusammen mit seinem Bruder Yoan (24) seine zwei bengalischen Katzen wie Fußbälle getreten, geschlagen und mit Schuhen beworfen hatte.
Zudem darf der Profi des englischen Erstligisten West Ham United fünf Jahre lang keine Katzen halten und muss knapp 11000 Euro Gerichtskosten zahlen.
Während in den vergangenen zwei Jahren viele Verurteilte wegen eines Corona-bedingten Rückstaus ihre Stunden von zu Hause aus haben arbeiten können, wird Zouma dieses Privileg nicht zuteil. Im Gegenteil: Wie "The Sun" weiß, wird der Innenverteidiger dreckige Kanäle ausschaufeln, Müll einsammeln, gärtnern, streichen oder Graffitis beseitigen müssen. Dies mit einer öffentlichkeitswirksamen gelben Weste notabene.
Diese Information wurde der englischen Boulevardzeitung von einem Whistleblower aus dem britischen Strafvollzugsapparat zugetragen. "Berühmte Persönlichkeiten scheinen immer besser behandelt zu werden, wenn sie etwas falsch machen", wird die Quelle zitiert. Der Fall Zouma soll jetzt demonstrieren, dass vor dem Recht alle gleich sind.