Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Kichererbsen sind wahre Nährstoffbomben. Sie sättigen gut, liefern wertvolles Eiweiß und können sogar das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Kein Wunder, dass Ernährungsexperten mindestens eine Portion pro Woche empfehlen.
Der einzige Haken: Viele Menschen bekommen von Bohnen Blähungen. Das liegt an den sogenannten Oligosacchariden – schwer verdaulichen Kohlenhydraten im Ballaststoffanteil, die im Darm Gase produzieren.
Die gute Nachricht: Es gibt natürliche Helfer, berichtet Utopia. Besonders Kümmel, Anis und Fenchel gelten als klassische Anti-Bläh-Gewürze. Sie enthalten ätherische Öle, die krampflösend wirken und die Verdauung unterstützen.
Neben dem bewährten Trio aus Kümmel, Anis und Fenchel helfen auch Kreuzkümmel, Bohnenkraut, Majoran, Oregano und Thymian. Einfach beim Kochen der Bohnen großzügig davon zugeben – so werden die Hülsenfrüchte gleich viel bekömmlicher.
Auch Ingwer ist ein altbewährtes Mittel, das die Verdauung ankurbelt und Blähungen vorbeugen kann. Ein Stückchen frischer Ingwer im Kochwasser wirkt Wunder.
Wer regelmäßig Hülsenfrüchte isst, sollte die Menge langsam steigern. So gewöhnt sich der Darm an die Ballaststoffe. Außerdem hilft es, Bohnen über Nacht einzuweichen und das Einweichwasser wegzuschütten – dadurch werden die blähenden Stoffe reduziert.
Wichtig ist auch, Hülsenfrüchte immer gut durchzukochen. Das zerstört nicht nur die blähenden Stoffe, sondern auch sogenannte Lektine, die in rohen Bohnen enthalten sind und unverträglich sein können.