Diese Interiorlabels schonen die Umwelt

Bild: zVg
Sie upcyceln Materialien, produzieren zu fairen Arbeitsbedingungen und sorgen sich um einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Atelier Volvox



Das Atelier Volvox, ein Schweizer Designlabel, gibt es bereits seit bald zehn Jahren. Gegründet wurde es von Lea Gerber und Sophie Liechti, zwei ehemaligen ZHdK-Studentinnen. Ihr Angebot? Lokal, sozial fair und nachhaltig produzierte Wohnaccessoires und Möbel.

Damit diese bezahlbar sind, lassen sie die Designobjekte in Kleinserien in der hauseigenen Werkstatt, in Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksunternehmen oder betreuten Werkstätten herstellen. Mit dem direkten Kontakt mit den Produzenten können unnötige Transporte vermieden und das Schweizer Handwerk unterstützt werden.

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Skagerak Denmark




Der dänische Familienbetrieb steht seit dessen Gründung 1976 für Möbel in zeitlosem Design, klaren Formen, viel Holz und gedeckten Farben – die typisch skandinavische Designsprache eben. Doch nicht nur optisch geben die Möbel, Wohnaccessoires und Textilien einiges her: Skagerak arbeitet zu großen Teilen mit FSC-zertifiziertem Holz, das aus einer verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung stammt. Was bedeutet: Es werden nicht mehr Bäume gerodet, als nachwachsen können. Auch auf faire Arbeitsverhältnisse und Löhne legt der skandinavische Brand großen Wert.

Kosten: $$$



Johaninenlies


Minimalistische Möbel aus Bauholz, die mit Metall in dezenten Farben produziert werden, gehören zur unverwechselbaren Signatur des Berliner Upcycling-Brands Johaninenlies. Das Spezielle an den Möbeln: Sie werden aus Holz geschreinert, das auf dem Bau keine Verwendung mehr findet.

Mike Raaijmakers, der vor vier Jahren Johaninenlies gründete, und seine Partnerin Coco Prange, die gleichzeitig auch Creative Director des Labels ist, achten zudem auf eine Verarbeitung mit regionalen und umweltschonenden Materialien. Nice to know: Mit jedem Kauf unterstützt man die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet, die sich für eine Aufklärung über den Klimawandels der Jungen einsetzt.

Kosten: $$

Kathrin Eckhardt Studio

Nachdem Kathrin Eckhardt viele Jahre in der Schweizer Fashion-Branche gearbeitet hat, stellte sie sich vor zwei Jahren einer neuen Herausforderung: Weit weg von ihrer Heimat - in Ghana - gründete sie ihr eigenes Label, Kathrin Eckhardt Studio. Mit afrikanischer Handwerkskunst und lokalen Ressourcen lässt sie Körbe und Taschen in zeitgemäßen, europäischen Design herstellen.

Kosten: $$

Artisan

Mit dem Ziel, qualitativ hochwertiges und fair hergestelltes Interior-Design aus Südostasien nach Europa zu bringen, suchte das junge Paar Dorka und Daniel sechs Monate vor Ort nach Produktionspartnern, die ihren ethnischen und moralischen Vorstellungen gerecht wurden. So entstand letztes Jahr Artisan, ein nachhaltiges Interior-Label aus Düsseldorf.

Das Sortiment ist überschaubar: Teppiche, Lampen, Stühle und Geschirr. Alles unter fairen Bedingungen und von Hand gefertigt. Der Verzicht auf Zwischenhändler ermöglicht höhere Löhne für die Kunsthandwerker, die das Paar alle persönlich kennt. Die beiden legen nicht nur Wert auf Rohstoffe, die natürlich in deren Umgebung vorkommt, sondern auch auf schnell wachsende Materialien wie Seegras oder Bambus, die keine Pestizide oder Dünger benötigen.

Kosten: $

(friday)
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Wohnen

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