Diese Menschen dürfen keine 2. Astra-Impfung erhalten

Eine Spritze wird mit dem AstraZeneca-Vakzin gefüllt. Symbolbild
Eine Spritze wird mit dem AstraZeneca-Vakzin gefüllt. SymbolbildMatthias Bein / dpa / picturedesk.com
In sehr seltenen Fällen kam es zu Blutgerinnsel nach einer AstraZeneca-Impfung. Bei Anzeichen sollte kein zweiter Stich folgen, sagt jetzt die EMA. 

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat am heutigen Freitag eine neue Empfehlung bezüglich der Verwendung des Impfstoffs Vaxzevria von AstraZeneca ausgegeben. Das Mittel soll künftig bei Patienten mit Blutgerinnseln und einem Mangel an Blutplättchen, einer sogenannten Thrombozytopenie, nicht mehr als Zweitimpfung verwendet werden. 

Das Gesundheitspersonal soll künftig bis zu drei Wochen nach dem Stich auf Anzeichen von Blutgerinnsel und auch niedrigen Blutplättchenwerten achten. Bei bedenklicher Entwicklung sollten sofort Spezialisten zu Rate gezogen werden. 

Symptome beachten

Obwohl Thrombosen und Thrombozytopenie in Folge einer Impfung nur sehr selten auftauchen, warnt die EMA davor, die Anzeichen zu ignorieren. Betroffene sollen bei sich ebenfalls auf folgende Symptome achten: Kurzatmigkeit, Schmerzen im Brustkorb, Schwellungen und Schmerzen in den Beinen, anhaltende Bauchschmerzen.

Zusätzlich kann es neurologische Anzeigen wie kräftige Kopfschmerzen, Wahrnehmungsstörungen, Verwirrung und Krampfanfälle geben. Auch Hautreaktionen und runde Flecken um die Einstichstelle können ein Anzeichen sein.

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