Der ansteigende Meeresspiegel bedroht die Menschen dreimal stärker als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer im Fachjournal "Nature Communications" veröffentlichten Studie der amerikanischen NGO Climate Central.
Mittels interaktiver Karte zeigen die Forscher, dass die Welt im Jahr 2050 nicht mehr so sein wird, wie wir sie kennen.
Sicher, auf den ersten Blick wirkt alles noch normal. Zoomt man aber näher ran, sind viele bekannte Orte plötzlich völlig vom Erdboden verschwunden – sie werden vom immer weiter steigenden Meeresspiegel verschluckt.
Küstenlinien verschieben sich
Das betrifft aber nicht nur flache Inseln wie etwa die Malediven, sondern auch Europa in dramatischem Ausmaß. Etwa in den Niederlanden, Deutschland und Dänemark werden große Gebiete plötzlich unter Wasser liegen. Amsterdam, Rotterdam und Den Haag werden unbewohnbar.
Auch an der britischen Nordseeküste ist nichts mehr, wie es war. Zwischen Cambridge und Leeds frisst sich das Meer weit ins Landesinnere hinein. Auch in Teilen der Metropolregion London heißt es Land unter.
Von Asien bis Amerika
Venedig, das ohnehin schon einen aussichtslosen Kampf gegen wiederkehrende Hochwässer ausficht, sieht auch keinen rosigen Zeiten entgegen. Und am anderen Ende des Mittelmeers besteht wenig Hoffnung für die ägyptische Millionenstadt Alexandria.
Es ist ein dramatischer Anblick der sich rund um den Globus immer und immer wieder wiederholt. Welche Städte noch betroffen sind, zeigt dir das Video oben.