Diese WhatsApp-Funktionen könnten noch heuer kommen

Selbstlöschende Nachrichten und umgekehrte Bilder-Suche: Diese Features könnte es beim Chat-Dienst WhatsApp bald geben.

WhatsApp hat bereits in den letzten Monaten immer wieder neue Funktionen und Updates wie beispielsweise den lang ersehnten Dunkelmodus eingeführt. Damit soll es aber nicht genug sein. Noch immer arbeiten die Entwickler der App mit Hochdruck daran, die Plattform weiter auszubauen. Bis Ende 2020 wird gemunkelt, dass noch einige neue Features hinzukommen sollen. Darunter könnten sich die folgenden befinden:

1Kontakte mittels QR-Code hinzufügen

Wer auf WhatsApp einen neuen Kontakt anschreiben will, muss diesen erst außerhalb der App in seinen Kontakten speichern. Erst danach kann die Person auch innerhalb von WhatsApp gefunden werden. Dies soll sich laut Wabetainfo.com künftig ändern.

Bald soll es nämlich möglich sein, neue Kontakte mittels QR-Code direkt in WhatsApp einzulesen. WhatsApp nutzt diese Codes bereits zum Log-in in die App und zum Einrichten der Webversion von WhatsApp. Ein neues QR-Tool zum Erfassen von Kontakten sei aber bereits in der Entwicklung.

Um einen Kontakt hinzuzufügen, müsste eine Person dann nur noch ihren persönlichen QR-Code öffnen, der von der App einer anderen Person gelesen werden kann. Die Telefonnummer des neuen Kontaktes wird daraufhin automatisch eingelesen. Laut den WhatsApp-Experten dürfte schon in den nächsten Monaten mit dieser Funktion zu rechnen sein.

2WhatsApp auf mehreren Geräten

Bald soll man sich auf WhatsApp auf mehr als einem Gerät einloggen können. Momentan ist dies – mit Ausnahme der Webversion von WhatsApp – nicht möglich. Wer sich auf einem neuen Gerät einloggt, wird auf dem alten Smartphone automatisch ausgeloggt. Laut Wabetainfo.com soll sich dies aber bald schon ändern. Damit wäre es theoretisch möglich, sich auf mehreren Handys oder auf einem Handy und einem Tablet gleichzeitig einzuloggen.

3Selbstlöschende Nachrichten

Ähnlich wie bei Snapchat soll es bei WhatsApp bald auch Nachrichten geben, die sich nach einer gewissen Zeit selbst wieder löschen. Für jede Nachricht soll ausgewählt werden können, für wie lange sie einsehbar ist. Die Zeiträume spannen hierbei von einer Stunde über einen Tag, eine Woche und einen Monat bis hin zu einem Jahr. WhatsApp testet diese Funktion scheinbar bereits auf gewissen Android-Telefonen.

Wann genau die Funktion für alle Nutzer erhältlich wird, ist noch unklar. Sie soll aber sowohl in Einzel-Chats als auch in Gruppen-Konversationen verfügbar sein.

4Ein eigener WhatsApp-Browser

Klickt man beispielsweise innerhalb von Facebook einen Link, wird dieser nicht etwa in einem Browser wie Chrome oder Safari geöffnet, sondern in einem eigenen Internet-Browser von Facebook. An einem ähnlichen Feature arbeitet nun auch WhatsApp. So sollen Links, die über den Chat-Dienst verschickt werden, künftig in einem eigenen WhatsApp-Browser geöffnet werden. Dies soll zur Folge haben, dass Links schneller geöffnet werden können.

5Umgekehrte Bilder-Suche

Viele Socia-Media-Apps geben sich momentan verstärkt Mühe, gegen Fake News anzukämpfen. In WhatsApp ist dies schwieriger, da es sich um direkte und nicht öffentliche Kommunikationen zwischen zwei oder mehreren Personen handelt. Nun soll WhatsApp aber an einer Funktion arbeiten, die es Nutzern erlaubt, auf versendete Bilder direkt eine umgekehrte Bilder-Suche anzuwenden.

Diese wird hauptsächlich dazu benutzt, um Bilder und deren Quellen zu verifizieren. So kann beispielsweise herausgefunden werden, ob ein Foto nicht vielleicht viel älter ist, als angegeben wird, oder in einem völlig anderen Zusammenhang aufgenommen wurde, als dass es verbreitet wird. Die umgekehrte Bilder-Suche soll es Nutzern also einfacher machen, Fake News zu entlarven.

Augenblicklich befindet sich dieses Feature noch in Entwicklung, es soll aber zu einem späteren Zeitpunkt für Nutzer der WhatsApp-Beta-Version zur Verfügung stehen.

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