Der Russe Ruslan Sokolowski ist ein kleiner Star im Internet und begeistert mit seinen Videos tausende Nutzer. Nun wurde er wegen einem seiner Clips jedoch verhaftet und könnte bis zu fünf Jahre ins Gefängnis kommen. Der Grund: Er drehte ein Video in einer orthodoxen Kirche in Jekaterinenburg, das ihn beim Spielen von Pokémon Go zeigt.
Der Russe Ruslan Sokolowski ist ein kleiner Star im Internet und begeistert mit seinen Videos tausende Nutzer. Nun wurde er wegen einem seiner Clips jedoch verhaftet und könnte bis zu fünf Jahre ins Gefängnis kommen. Der Grund: Er drehte ein Video in einer orthodoxen Kirche in Jekaterinenburg, das ihn beim Spielen von zeigt.
Kurz nachdem er das Video der Pokémon-Jagd auf YouTube gestellt hatte, wurde Sokolowski festgenommen. Als Vorwurf wurde genannt, dass der 21-Jährige die Gefühle von Kirchgängern beleidigt und zu Hass angestiftet habe. Nicht der erste Fall, es laufen bereits mehrere Anzeigen, bei denen es sich um Strafen rund um 7.000 Euro oder sogar drei Jahre Haft dreht.
Um diese Strafen anzuprangern, drehte der Russe das Kirchenvideo - die Folge ist, dass ein Polizeichef nun für Sokolowski fünf Jahre Haft fordert, da ihn die ursprünglichen Strafen nicht abschrecken würden. Der Russe jagte nämlich ausgerechnet in jener Kirche Pokémon, die ein wichtiger Bestandteil russischer Geschichte ist. Sie wurde an jenem Ort gebaut, an dem der letzte Zar Russlands ermordet wurde.
Doch die Strafforderung geht sogar der Kirche und dem Bürgermeister zu weit - beide gaben bekannt, dem 21-Jährigen bei einem etwaigen Prozess helfen zu wollen. Sein Video machte Sokolowski indes noch bekannter, es wurde bereits über 925.000 Mal angeklickt.