Klimakrise in OÖ

Diesen 10 Flüssen und Bächen geht schon das Wasser aus

Die anhaltende Trockenheit in Oberösterreich sorgt für Alarmstimmung: Erste Bäche und Flüsse sind bereits trockengefallen.
Oberösterreich Heute
07.05.2026, 04:00
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Die extreme Trockenheit der vergangenen Wochen hinterlässt in Oberösterreich immer deutlichere Spuren. Mehrere kleinere Flüsse und Bäche führen nur noch wenig Wasser - manche sind bereits komplett ausgetrocknet. Besonders betroffen sind laut dem Land OÖ derzeit der Hainbach im Mattigtal sowie der Kühbach in Mattighofen.

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder warnt vor den Folgen: "Diese Entwicklung dokumentiert deutlich die Folgen des fortschreitenden Klimawandels. Längere Dürre- und Hitzephasen treten häufiger auf."

Auch zahlreiche Pegelstände im ganzen Bundesland liegen bereits deutlich unter dem Durchschnitt.

Diese zehn Gewässer führen aktuell Niederwasser:

  • Maltsch bei Leopoldschlag
  • Große Naarn bei Königswiesen
  • Aist bei Schwertberg
  • Ipfbach bei St. Florian bei Linz
  • Krems bei Kirchdorf an der Krems
  • Laudach bei Au
  • Schwemmbach bei Friedburg
  • Trattnach bei Leithen
  • Mattig bei Jahrsdorf
  • Ramingbach bei Steyr

Die Auswirkungen treffen Tiere und Natur massiv. Sinkende Wasserstände engen den Lebensraum der Fische ein, gleichzeitig steigt durch die Hitze die Wassertemperatur. Dadurch droht Sauerstoffmangel. "Wenn sich die Fische nicht in kühlere oder tiefere Zonen zurückziehen können, droht Fischsterben", so Kaineder.

Wasserqualität leidet

Zusätzlich leidet auch die Wasserqualität. Weil weniger Wasser in den Flüssen fließt, werden Nährstoffe aus Kläranlagen schlechter verdünnt. Das kann Algenblüten und weiteren Sauerstoffmangel auslösen.

Die Gewässeraufsicht des Landes dokumentiert die trockengefallenen Abschnitte nun genau. Für Kaineder ist klar: "Der Klimawandel ist keine abstrakte Bedrohung mehr. Er verändert unser Land und unsere Natur."

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.05.2026, 04:00
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