Der Keeper aus Costa Rica hat geschafft, wovon viele Leute nur träumen können. Er schaffte es im Profi-Fußball bis ganz nach oben, verdient bei seinem Klub Paris Saint-Germain pro Jahr 9,3 Millionen Euro. Damit kann er sich natürlich auch ein großes Haus leisten – und er hat nicht vergessen, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht.
Das zeigt er jetzt mit seinem Engagement in der Ukraine-Krise. Er erfuhr, dass ein gemeinnütziger Verein aus Barcelona nach Krakau gereist war, um Lebensmittel zu bringen und Flüchtlinge aufzunehmen. Kurzerhand erklärte er sich bereit, den Verein zu unterstützen, kaufte mit seiner Frau Andrea Salas 30 Betten und richtete eine provisorische Unterkunft ein – in seinem Heimkino.
Die Familien werden noch dazu vom Ehepaar persönlich unterstützt. Andea Salas etwa kümmert sich um die Ernährung und kocht selbst für die Flüchtlinge. Auch in den sozialen Medien wirbt das Ehepaar um Unterstützung für die Menschen, die in ihrer Heimat Ukraine alles verloren haben.
Es ist nicht das erste Mal, dass Navas und seine Frau soziales Engagement zeigen. Zu Beginn der Corona-Krise gründete sie die Kampagne "Körbe der Hoffnung", mit der Lebensmittel an 3.700 Familien verteilt wurden, die besonders unter der Pandemie zu leiden hatten.