Dieser Wasser-Spender löste Shitstorm im Netz aus

Dieser Wasserspender, mitten auf dem Radweg, sorgte bei den Radfahrern für große Empörung.
Dieser Wasserspender, mitten auf dem Radweg, sorgte bei den Radfahrern für große Empörung.Privat
Für das Pflaster-Spektakel stellte die Linz AG mehrere Wasserspender auf. Einen davon mitten auf einem Radweg. Dieser stand jedoch nicht lange.

Am morgigen Donnerstag startet das Linzer Pflasterspektakel. Erstmals werden die Straßenkünstler an drei hintereinander folgenden Wochenende (15. - 17.7., 22. - 24.7. und 29. - 31.7) auftreten. Ist die Veranstaltung im vergangenen Jahr noch coronabedingt ins Wasser gefallen, sorgte heuer schon im Vorfeld des Spektakels ein Wasserständer für große Aufregung.

Zur Erklärung: Um die zahlreichen Besucher während der Aufführungen bei den sommerlichen, heißen Temperaturen mit frischem Wasser zu versorgen, wurden in der ganzen Stadt verteilt Wasserspender aufgestellt.

Viele erboste Kommentare

Bei so manchen haben die Verantwortlichen aber offensichtlich nicht genau darauf geachtet, wo sie die Spender platzieren. Denn auf der Donaulände neben dem ARS Electronica Center platzieren Linz AG-Mitarbeiter den besagten Ständer Dienstagfrüh mitten auf einem Radweg.

Dies sorgte wiederum für einen wahren Shitstorm in den sozialen Medien. So postete ein User ein Foto des Wasserspenders auf einer Seite für Radfahrer, schrieb dazu: "Das Gegenteil von gut, ist gut gemeint." Weitere Radfans ließen ihren Unmut über die nicht sehr durchdachte Platzierung in den Kommentaren folgen.

"Der absolute Wahnsinn, so etwas dort zu platzieren" - "Mir fehlen die Worte" - "Ist das echt" - dies waren noch die harmlosesten Kommentare. 

Und auch bei der Linz AG blieben die Reaktionen nicht ungehört. "Wir haben den Ständer dort platziert, weil sich direkt darunter ein Unterflur-Hydrant befindet und dadurch die Leitung zum frischesten Wasser am kürzesten ist. Es gab jedoch einige Beschwerden. Deshalb wurde der Ständer einige Stunden danach wieder entfernt", bestätigt Linz-AG-Pressesprecherin Susanne Gillhofer im "Heute"-Gespräch. 

Die Radfahrer können somit nun wieder problemlos den Radweg ohne jegliche Hindernisse benutzen. Und auch der Wasserspender hat einige Meter weiter weg seinen neuen Platz gefunden.

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