Dieses Armband lässt dich überall Klavier spielen

Wie das virtuelle Instrument funktioniert, sehen Sie im Clip. (Video: Mictic)
Wie das virtuelle Instrument funktioniert, sehen Sie im Clip. (Video: Mictic)
Eine Firma aus Zürich hat ein innovatives Gadget erschaffen. Mit einem Armband und einer App kann man virtuell Instrumente wie Cello oder Klavier spielen.
Eine Sonate von Bach, die Titelmusik aus "Star Wars" oder das Lieblingslied aus dem Radio. All dies lässt sich künftig mit Gesten in der Luft spielen. Denn das Zürcher Start-up Mictic hat ein Armband entwickelt, das aufgrund der Körperbewegungen Klänge erzeugt.

Das Gadget ist etwa so groß wie eine Armbanduhr und kann an den Hand- oder den Fußgelenken getragen werden. Mit den Sensoren können eine Reihe verschiedener Instrumente gespielt werden. Neben Klassikern wie Cello oder Klavier gibt es auch Roboter- oder Lichtschwert-Klänge.

Musik passt sich an

Damit Mictic funktioniert, werden die Armbänder kabellos mit einer App auf dem Smartphone verbunden. Anschließend werden die Bewegungen analysiert und in Musik und Töne umgewandelt.

Wie Rolf Hellat, der Erfinder und CEO von Mictic erklärt, tanzt man mit dem Gadget nicht zur Musik, "sondern die Musik tanzt zu mir". Für die Entwicklung arbeitete das Start-up drei Jahre lang, um das Sounddesign, die Sensor-Technik und die Physik miteinander zu vereinen.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Zwar sei die Technik im Hintergrund sehr komplex, der Nutzer merke davon aber nichts und könne sich intuitiv bewegen, um Musik zu erzeugen. Und auch bei Profis komme Mictic gut an, so Hellat. Viele Tänzer und Tänzerinnen seien begeistert von den neuen Gestaltungsmöglichkeiten, andere seien hingegen noch skeptisch. Und auch verschiedene Musiker hätten das Gadget bereits ausprobiert. Mictic kann bereits vorbestellt werden. Die fertige Version soll Anfang 2020 ausgeliefert werden. (swe)



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