Das neue N2 basiert auf einer 24-Zoll-Plattform und liegt damit zwischen kompakten E-Bikes mit 20-Zoll-Rädern und größeren Modellen mit 26-Zoll-Rädern. Die kleinere Bauform soll das Rad wendiger machen und das Parken vereinfachen.
Laut NAVEE hat das E-Bike einen Akku mit 48 V und 24 Ah, eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern.
Wie inside-digital.de berichtet, wirbt NAVEE mit besonders niedrigen Betriebskosten. "Break-even innerhalb von 120 Tagen. Das ist keine Marktprognose, sondern ergibt sich direkt aus unserer Kostenstruktur", sagte NAVEE-Gründer Leo Gu bei der Präsentation.
Ein besonderes Merkmal: Die Akkus des N2 sind kompatibel mit anderen NAVEE-Fahrzeugen. Das soll den Betreibern ermöglichen, dieselben Batterien für E-Bikes und E-Scooter zu nutzen und so die Logistik zu vereinfachen.
Vertriebschef Yen Hsu erklärte gegenüber dem Portal, dass NAVEE eine Verschiebung vom E-Scooter zum E-Bike erwartet: "Wenn wir ein E-Bike zu denselben Kosten produzieren können wie einen E-Scooter, stellt sich für Betreiber die Frage, warum sie nicht mehr E-Bikes kaufen sollten."
Laut Hsu vermitteln E-Bikes vielen Nutzern mehr Sicherheit als E-Scooter und sind gesellschaftlich stärker akzeptiert. Gleichzeitig warnte er vor neuen Ausschreibungen, die feste Abstellstrukturen verlangen - das würde die Kosten wieder erhöhen.