Die Zeiten, in denen Saugroboter nur den Boden absaugten, sind vorbei. Heutige Modelle waschen ihre Mopps selbst, trocknen sie mit Warmluft und füllen sogar automatisch Frischwasser nach. Dazu gehört auch ein Fach für Putzmittel, das die Station selbstständig dosiert.
Was praktisch klingt, hat einen Haken: Die Flüssigkeit läuft durch Pumpen, Leitungen und Sensoren der Station. Und genau hier lauern Gefahren bei der Verwendung von Fremdprodukten.
Wie inside-digital.de berichtet, schließen Hersteller wie Roborock und Dreame Schäden durch falsche Reinigungsmittel explizit aus der Garantie aus. Wer sich nicht an die Vorgaben aus Handbuch oder Hersteller-Website hält, verliert seinen Anspruch.
Die Begründung der Hersteller: Herkömmliche Haushaltsreiniger, selbst Essig oder Spülmittel, könnten Bauteile korrodieren lassen, Filter verstopfen oder Rückstände hinterlassen, die Sensoren stören. Besonders problematisch ist Schaumbildung in den dünnen Leitungen.
Die Original-Konzentrate werden im Verhältnis 1:200 verdünnt und sind schaumfrei. Bei Dreame kostet ein Liter 14,99 Euro, was etwa 30 Cent pro Tankfüllung entspricht.
Wer bereits einen Saugroboter mit Station besitzt, fährt mit dem Originalmittel oder klarem Wasser am sichersten. Hast du schon ein Fremdmittel verwendet, spül den Tank gründlich aus und steig auf das Herstellerprodukt um.
Dreame prüft übrigens jedes eingeschickte Gerät daraufhin, ob der Schaden unter die Garantie fällt. Falls nicht, werden Reparatur und Versand in Rechnung gestellt.