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Djokovic-Papa regt auf: "Hoffe, dass Novak aufhört"

Srdjan Djokovic hofft, dass sein Sohn Novak seine Tennis-Karriere Ende der nächsten Saison beenden wird.
20 Minuten
27.07.2023, 11:50
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Roger Federer beendete seine Karriere 2022, Rafael Nadal kündigte vor dem French Open an, 2024 seine Abschiedstour bestreiten zu wollen. Bleibt von den "Big 3" der Tennis-Legenden nur noch Novak Djokovic übrig. Doch nun bringt Djokovics Vater Srdjaneinen baldigen Rücktritt seines Sohnes ins Spiel.

Es werde "hoffentlich nächstes Jahr der Fall sein", wenn Novak die "Tenniswelt verlässt", erklärt Djokovic Senior in der Dokumentation "Novak Djokovic – Untold Stories". Gemäß ihm habe Novak schon all seine Wünsche vor "sieben bis acht Jahren" erfüllt. Der Rest sei bloß "ein unglaublicher Bonus". Der 62-Jährige erwartet, dass sein Sohn nach dem Ende seiner Karriere "für das, was er tut, anerkannt wird".

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Für Mutter Djokovic könnte Novak jetzt schon aufhören

Papa Djokovic ergänzt, es sei an der Zeit, jüngeren Spielern den Platz im Rampenlicht zu geben und meint weiter: "Ich denke, dass er seit einiger Zeit aufhören sollte, diesen extrem schwierigen Job zu machen." Srdjan Djokovic hat dabei vor allem die große körperliche und mentale Belastung seines Sohnes im Blick: "Wenn er sich 30 Jahre lang voll einsetzt und den Fuß nicht vom Gas nimmt, bleibt nicht viel Zeit für andere Dinge im Leben."

Srdjan und Dijana Djokovic förderten ihren Sohn Novak seit frühster Kindheit.

In der gleichen Doku kommt auch die Mutter des Tennis-Superstars, Dijana, zu Wort. Sie glaubt, dass ihr Sohn noch ein oder zwei Jahre aktiv sein werde, sagt aber: "Was mich betrifft, kann er sich jetzt zurückziehen – er hat alles gewonnen." Der 23-fache Grandslam-Champion selbst hatte nach seinem historischen Titelgewinn in Roland Garros erst Mitte Juni erklärt, noch lange nicht aufhören zu wollen.

Was sagt Djokovic selber?

"Natürlich ist die Reise noch nicht zu Ende. Warum sollte ich dann überhaupt daran denken, meine Karriere zu beenden, solange ich Slams gewinne?", gab der Serbe zumindest im Juni in Paris zu Protokoll. In Wimbledon scheiterte der 36-Jährige dann zwar gegen den 16 Jahre jüngeren Carlos Alcaraz in einem epischen Finale, dennoch dürfte er zumindest kurzfristig weiterhin topmotiviert sein, weitere Erfolge einzufahren.

Dass auch Djokovic im fortgeschrittenen (Sportler-)Alter haushälterisch mit seinen Kräften umgehen muss, zeigt sich in seiner Turnierplanung. Das ATP-1000-Turnier in Toronto sagte er zuletzt ab und verbrachte stattdessen einige Tage Ferien mit seiner Familie in Kroatien am Meer. Nach dem Urlaub an der Adriaküste gilt der volle Fokus der Weltnummer 2 dem US Open, wo er ab Ende August Carlos Alcaraz als Champion von Flushing Meadows entthronen will.

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