Djokovic schreibt mit Wimbledon-Triumph Geschichte

Novak Djokovic mit seiner sechsten Wimbledon-Trophäe.
Novak Djokovic mit seiner sechsten Wimbledon-Trophäe.picturedesk.com
Novak Djokovic gewinnt im Wimbledon-Finale gegen Matteo Berrettini und feiert seinen 20. Grand-Slam-Sieg. Damit ist er nun Rekordhalter.

Die Nummer 1 der Welt hat Tennis-Geschichte geschrieben! Novak Djokovic feierte mit seinem Sieg in Wimbledon seinen 20. Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier und zog damit mit der Bestmarke von Roger Federer und Rafael Nadal gleich.

Der Serbe schlug am Sonntag den Italiener Matteo Berrettini im Finale in vier Sätzen. Nach 3:27 Stunden verwertete der "Djoker" seinen dritten Matchball, gewann mit 6:7(4), 6:4, 6:4, 6:3.

Der 34-Jährige triumphierte zum sechsten Mal auf den "heiligen Rasen", ließ seinen Emotionen auf dem Court freien Lauf. Die Tränen in seinen Augen machten den Stellenwert dieses Meilensteins deutlich. 15.000 Fans bejubelten ihn auf dem Centre Court.

Djokovic nimmt weitere Rekorde in Angriff

Djokovic über seinen historischen Triumph, das Egalisieren der Marke von Federer und Nadal: "Es bedeutet, dass keiner von uns dreien aufhören wird. Ich habe das schon vorher einige Male erwähnt. Ich muss einen großen Tribut an Roger und Rafa zollen. Sie sind Legenden. Sie sind die zwei wichtigsten Spieler, gegen die ich gespielt habe. Sie sind der Grund, warum ich hier stehe. Sie halfen mir zu verstehen, was ich besser machen musste. In meinen ersten Jahren habe ich fast alle Matches gegen die beiden verloren. Dann hat sich bei mir etwas verändert und es hat eine großartige Reise begonnen, die noch nicht vorbei ist."

Dieses Jahr hält der Superstar bei drei Grand-Slam-Siegen. Alle vier Turniere in einem Jahr zu gewinnen gelang bisher nur Rod Laver (1962 und 1969) und Donald Budge (1938). Djokovic: "Ich kann mir das definitiv vorstellen, dass das passieren könnte. Ich bin in großartiger Form, spiele mein bestes Tennis. Grand Slams sind die oberste Priorität an diesem Punkt meiner Karriere."

Für seinen Gegner Berrettini, der zum ersten Mal in einem Finale stand, hatte der Sieger nur lobende Worte: "Das war mehr als ein Kampf. Glückwunsch an Matteo und sein Team. Ich glaube auch, dass das erst der Anfang einer großartigen Karriere war."

Der unterlegene Italiener reagierte ebenfalls fair: "Es ist ein unglaubliches Gefühl hier zu stehen. Vielleicht zu viel, um damit jetzt umzugehen. Ganz klar, Novak war besser als ich, deshalb ist er auch ein großartiger Champion. Er schreibt Geschichte, deshalb verdient er auch jeden Glückwunsch. Es ist solch eine Ehre, hier zu stehen. Ich bin glücklich. Hoffentlich ist es nicht mein letztes Finale."

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