Expedition von 1845

DNA-Analyse löst Rätsel um Polar-Tragödie

Keiner der 129 Männer überlebte die Polarmission von 1845. Nun haben Forscher mittels DNA die Identität von vier Seeleuten geklärt.
Technik Heute
17.05.2026, 17:49
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Im Jahr 1845 brachen die HMS Erebus und HMS Terror zur Franklin-Expedition auf, um die Nordwestpassage zu finden. Es wurde eine tödliche Reise: Alle 129 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Im Todeskampf kam es sogar zu Kannibalismus. Bis heute ranken sich Rätsel um das Schicksal der Männer.

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Nun ist es einem Forscherteam gelungen, vier weitere Opfer zu identifizieren. Die Wissenschaftler verglichen DNA-Proben mit dem Erbgut von Nachkommen der Expeditionsmitglieder.

Wie der Spiegel berichtet, handelt es sich um David Young, einen erst 17 Jahre alten Schiffsjungen, John Bridgens, einen Offizierssteward, sowie den Seemann William Orren. Seine Überreste wurden 1,7 Kilometer von den anderen entfernt gefunden.

Unteroffizier kämpfte sich 130 Kilometer weit vor

Besonders spannend ist die vierte Person: Unteroffizier Harry Peglar von der HMS Terror. Seine Gebeine wurden bereits 1859 gefunden - rund 130 Kilometer von den anderen entfernt. Er muss sich weit vorgekämpft haben, möglicherweise ganz allein.

Bei dem Toten wurden persönliche Papiere entdeckt, darunter sein Seemannspatent und einige Notizen. Allerdings entsprach seine Kleidung nicht seinem Rang, weshalb seine Identität lange unklar blieb. Erst jetzt konnte man ihn zweifelsfrei zuordnen.

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