Doch noch Happy End für Ochse Ferdinand und Co?

Heidemarie Urani ist dringend auch Herbergssuche für sich und ihre Tiere.
Heidemarie Urani ist dringend auch Herbergssuche für sich und ihre Tiere.Privat
Der Verein "Zeit mit Tier" aus Traismauer möchten den Standort vom Assisi-Hof in Grafenschlag übernehmen. Der gerettete Ochse Ferdi könnte dann mit.

Durch einen privaten Schicksalsschlag ist der Verein "Zeit mit Tier" von Heidemarie Urani aus Traismauer ganz dringend auf der Suche nach einem neuen Standort. Jetzt könnte Urani den Assisi-Hof in Grafenschlag (Zwettl) übernehmen. Der Hof steht leer, denn durch Corona und einem verheerenden Unwetter musste der Ausbau still gelegt werden.

Zwei Vereinen geholfen

"Der Vorteil wäre, dass somit zwei Tierschutzvereinen geholfen werden kann. Ich hätte ein Zuhause für meine beiden Kinder, mich und meine 30 Tiere (die schon schwere Schicksalsschläge hinter sich haben)", berichtet Urani. Und eines wäre dann noch möglich: Sie könnte Ochse Ferdinand mitnehmen. Er wurden von ihrer 11-jährigen Tochter vor dem Schlachter gerettet, wir berichtete hier. Der Österreichische Tierschutzverein "Assisi" hätte durch die Abwerbung die Möglichkeit, die anderen Standorte wie "Stockerau" fertigzustellen.

Tiergestütztes betreutes Wohnen

„Mein Ziel ist es, als Verein einen Begegnungsort mit tiergestützter Intervention, vor allem für Kinder und Jugendlichen, aber auch für ältere Menschen mit erhöhten Bedürfnissen zu gestalten. Mit dem Hof wäre es möglich, meine Idee von einem Auszeithof zu verwirklichen. Denn dort könnten auch Übernachtungsmöglichkeiten geboten werden", so die gelernte Tierpflegerin und ausgebildete Tagesmutter Heidemarie Urani.

Der Assisi-Hof in Grafenschlag.
Der Assisi-Hof in Grafenschlag.Privat

"In zwei Wochen muss ich weg"

Doch es gibt ein großes Problem: "In zwei Wochen muss ich den jetzigen Standort verlassen haben. Meine Tiere könnte ich zum Teil anderweitig unterbringen - aber ich möchte meinen Traum vom 'Begegnungsort für Mensch und Tier' nicht aufgeben", zeigt sich Urani kämpferisch. Sie will ihren Tieren weiterhin ein Zuhause bieten und dafür hat sie sich etwas überlegt.  

"Ich würde jemanden suchen, der an mich und mein Projekt glaubt und mich bereitwillig unterstützt. Da ich nur eine Teilanzahlung für den Hofkauf aus Privatgeld finanzieren kann. Aber es soll auch für den Anleger ein Nutzen daraus gezogen werden können", so die verzweifelte Vereinsgründerin. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich gerne mit Heidemarie Urani in Verbindung setzen. Infos unter www.zeitmittier.at.

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