Trump-Minister erhielt Kündigung auf der Toilette

Außenminister Rex Tillerson erfuhr offenbar in einer besonders schwierigen Situation vom anstehenden Jobverlust. Das plauderte "Chief of Staff" John Kelly nun aus.

Ein Hintergrundgespräch mit Trumps Stabschef John Kelly sorgt derzeit unter Journalisten für Aufregung. Am Freitag plauderte der ehemalige Marine-Corps-General offen über die Kündigung von Außenminister Rex Tillerson und die, gelinde gesagt, ungewöhnlichen Umstände des Jobverlustes.

Demzufolge habe Tillerson nicht erst vergangene Woche von der Kündigung erfahren, als Trump sie per Tweet "offiziell" machte. Vielmehr habe ihn Kelly schon früher informiert. Der Außenminister war gerade auf einer Afrikareise und hatte sich eine fürchterliche Magenverstimmung eingefangen. Beim (Telefon-)Gespräch mit Kelly sei er deswegen gerade am "Stillen Örtchen" gesessen.

Journalisten perplex

Für Verwunderung sorgte unter Journalisten, dass Kelly so unverblümt über die Umstände des Telefonats berichtete. Man hatte sich am Freitag zwar zu einem Hintergrundgespräch versammelt, das "off the record" war, binnen weniger Tage erreichte die Nachricht von der Klo-Kündigung dennoch eine breite Öffentlichkeit.

Kelly, ein dekorierter General, gilt im Weißen Haus eigentlich als einer der Pfeiler der Stabilität, der die impulsive Natur des US-Präsidenten in geregelten Bahnen hält. (red)

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