Donald Trump hat den US-Sender CBS im Zusammenhang mit einem Interview mit Kamala Harris verklagt. Das bestätigte der Ex-Präsident bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Nevada. Von dem Sender fordere er eine Entschädigung in Höhe von zehn Milliarden Dollar.
Der Anklage zufolge soll CBS eine konfuse Antwort von Harris zum Thema Gaza-Krieg nachträglich bearbeitet haben, um ihren "Wortsalat" zu kaschieren. Trump sprach in diesem Zusammenhang von "Wahlbeeinflussungsbetrug". CBS weist die Vorwürfe zurück.
Harris und Trump liegen wenige Tage vor der Wahl am Dienstag in Umfragen Kopf an Kopf. Am Freitag werden beiden Kandidaten Wahlkampfveranstaltungen im umkämpften Bundesstaat Wisconsin abhalten. Rund 63,5 Millionen US-Bürger haben ihre Stimmen bereits vorzeitig abgegeben, mehr als 40 Prozent der Gesamtstimmen bei der Wahl 2020.