Denn wegen des großen Andrangs und der steigenden Corona-Zahlen (am Freitag meldeten die Gesundheitsbehörden 8.933 Fälle) im ganzen Land fürchten die Veranstalter eine ähnliche Explosion der Zahlen wie beim Nova-Rock in Nickelsdorf.
Um Corona-Neuinfektionen zu vermeiden, arbeiteten die Veranstalter eng mit dem COVID-19-Beirat unter der Leitung von Siegfried Meryn zusammen: "Die Pandemie ist noch nicht vorbei", warnt er. "Die derzeitige Situation erlaubt es uns, das Donauinselfest wieder in großem Rahmen durchzuführen - allerdings ist nach wie vor Vorsicht geboten. Selbstverständlich werden organisatorisch alle notwendigen möglichen Maßnahmen ergriffen, ungeachtet derer aber jede*r einzelne auch Selbstverantwortung mitträgt", sagt Meryn.
Eine offizielle Maskenpflicht gibt es am Donauinselfest-Gelände zwar nicht, dennoch werden Masken vor Ort empfohlen, sollte es eng werden und keinerlei Abstand möglich sein. Für DIF-Mitarbeiter gilt in Innenräumen jedenfalls die Maskenpflicht.
Matthias Friedrich, Geschäftsführer Pro Event Team für Wien und Projektleiter des Donauinselfestes appelliert an alle Besucher: "Wir bitten alle, die heuer das Donauinselfest besuchen möchten, vorab einen PCR- oder Schnelltest zu absolvieren und so sich selbst und andere zu schützen. Personen mit Symptomen dürfen das Festgelände nicht betreten", unterstreicht er.