Der griechische Schwimmer Kristian Gkolomeev hat bei den sogenannten Enhanced Games in Las Vegas für Aufsehen gesorgt: Mit einer Zeit von 20,81 Sekunden über 50 Meter Freistil war er schneller als der bisherige Weltrekord.
Allerdings wird diese neue Bestzeit nicht offiziell anerkannt. Bei den Enhanced Games ist der Einsatz leistungssteigernder Mittel ausdrücklich erlaubt, was sie von allen anderen internationalen Wettkämpfen unterscheidet.
Wie t-online unter Berufung auf die Nachrichtenagentur SID berichtet, trat Gkolomeev bereits viermal bei Olympischen Spielen an und gewann auch das Rennen über 100 Meter Freistil.
Das Event fand in einer eigens errichteten Arena vor der Skyline der Resorts World Las Vegas statt, insgesamt waren 42 Athleten in 18 Bewerben aus den Bereichen Schwimmen, Leichtathletik und Gewichtheben am Start.
Auch prominente Sportler wie der amerikanische Schwimmer Hunter Armstrong, der Brite Ben Proud und US-Sprinter Fred Kerley waren dabei. Alle konnten jeweils einen ihrer beiden Bewerbe gewinnen. Armstrong und Kerley gaben an, keine leistungssteigernden Mittel verwendet zu haben.
Kerley, seit August 2025 wegen verpasster Dopingtests gesperrt, lief die 100 Meter in 9,97 Sekunden. Mit Blick auf Athleten, die Doping nutzen, meinte er: „Die müssen sich mehr anstrengen, ein bisschen härter trainieren. Sich ein bisschen mehr reinhängen.“
Für die beiden deutschen Teilnehmer verlief das Event unterschiedlich: Schwimmer Marius Kusch gewann über 100 Meter Schmetterling mit persönlicher Bestzeit, während Leichtathlet Mike Bryan auf den letzten Platz kam.
Insgesamt wurden 25 Millionen US-Dollar an Preisgeld ausgeschüttet – eine Million für das Knacken eines Weltrekords, 250.000 Dollar für einen Sieg.